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NürnbergMesse: Überprüfung des Programms nach "turbulentem 2011"

Jahresrückblick. Das Jahr 2011 bei der NürnbergMesse lässt sich nach offizieller Lesart am ehesten als ‛heiter bis leicht bewölkt’ beschreiben. Bei einem Umsatz zwischen 165 und 170 Mio. Euro (2009: 132,7 Mio. Euro) erwartet das Unternehmen den zweitbesten Wert seit seiner Gründung 1974. Das Jahresergebnis wird mit einem Fehlbetrag von rund fünfeinhalb Millionen Euro (2009: 6,2 Mio. Euro) prognostiziert. Damit schließen die Nürnberger gut 25 Prozent besser ab, als ursprünglich im Wirtschaftsplan eingestellt. Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann haben als Doppelspitze die Geschäftsführung der NürnbergMesse Group im zweiten Halbjahr übernommen. Sie haben ein straffes Programm aufgelegt. „Eines unserer erklärten Ziele ist es, vergleichsweise zügig unsere Bankverbindlichkeiten auf unter 150 Mio. Euro abzubauen“, sind sich beide Geschäftsführer einig. Ein weiterer Ansatz zur Stärkung der Ertragskraft sei, das Portfolio der NürnbergMesse in den nächsten Monaten zu überprüfen. „Derzeit generiert rund ein Prozent unserer Veranstaltungen negative Deckungsbeiträge", erklärt Ottmann. „Wir sind gut gerüstet, gerade im gegenwärtig unruhigen Umfeld, unsere Wachstumsbasis für die Zukunft weiter auszubauen“, sind sich Fleck und Ottmann sicher.

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