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Teilnehmer geben in Köln 226 Mio. Euro aus

ifo-Institut. Kongresse, Tagungen und Events sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und leisten einen bedeutenden Beitrag zu den volkswirtschaftlichen Effekten einer Region. Auch von den durchschnittlich 2.000 Veranstaltungen, die pro Jahr in den Räumen der KölnKongress GmbH stattfinden, profitiert die Stadt Köln. Das belegt erneut die aktuelle Studie zu den „wirtschaftlichen Wirkungen der Veranstaltungen der KölnKongress GmbH auf die Stadt Köln, NRW und Deutschland“ des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München, welche KölnKongress in Auftrag gab.

„Das Kongress- und Veranstaltungsgeschäft ist für die Stadt Köln von großer Bedeutung. Köln ist Messe-Stadt, Medien-Stadt und Universitäts-Stadt, aber Köln ist eben auch Kongress-Stadt. Über die letzten Jahre hat sich das  Engagement von KölnKongress, den Kongress- und Veranstaltungs-Standort Köln weiter voranzutreiben, positiv auf Köln ausgewirkt“, berichtet Bernhard Conin, Geschäftsführer der KölnKongress GmbH.

Dieser Effekt zeigt sich nicht nur in Bezug auf die Steuereinnahmen und die Schaffung bzw. Sicherung der Arbeitsplätze, sondern auch in Bezug auf das Einzelhandels- und Dienstleistungsgewerbe. „Veranstaltungszentren leisten einen volkswirtschaftlichen Beitrag und sind zudem Motoren der Wirtschaft und Kultur. Damit tragen sie maßgeblich zu der kommunalen Entwicklung von kulturellen, sowie von Freizeit- und Erholungsangeboten bei. Diese Tatsache spielt auch für Investoren eine immer wichtigere Rolle bei Standort- und Investitionsentscheidungen“, so Bernhard Conin weiter.

Insgesamt beliefen sich die Ausgaben aller Teilnehmer von Veranstaltungen in den Räumlichkeiten von KölnKongress auf 226 Millionen Euro. Davon wurden allein in Köln 179 Millionen Euro (79 %) ausgegeben. Der Ausgabebetrag eines Kongressteilnehmers lag im Schnitt bei 530 Euro.

Die veranstaltungsbezogenen Ausgaben, die 2011 in den von der KölnKongress GmbH betriebenen Locations stattgefundenen Veranstaltungen angefallen sind, haben 399 Millionen Gesamtumsatz (induzierter Umsatz) angestoßen. Davon entfielen 285 Millionen Euro (71 %) der indirekten und direkten Ausgaben der Veranstaltungsbesucher allein auf Köln. Neben KölnKongress selbst wurden die Umsätze vor allem auch von Restaurants, Hotels, Geschäften und den Verkehrsbetrieben sowie Taxiunternehmen erzielt, die jedes Jahr von den Kongress- und Veranstaltungsgästen profitieren.

Durch die Kongresse- und Veranstaltungen der KölnKongress GmbH wurden in Deutschland insgesamt 4.173 Erwerbstätige beschäftigt. Knapp 80 % (3.322) aller kongress- und veranstaltungsinduzierten Arbeitsplätze entfielen dabei auf Köln.

Aus Produktionsprozessen, daraus resultierenden Einkommen und Gewinnen sowie durch privaten Verbrauch fielen insgesamt 68,2 Millionen Euro Steuereinnahmen aller Gebietskörperschaften der Bundesrepublik Deutschland an. Davon entfielen 29,9 Millionen auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen (ohne Köln) und 2,9 Millionen Euro direkt auf Köln.

www.koelnkongress.de