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Berlin fördert Events mit Kongress-Fonds

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Blick auf Berlin, Foto. Visit Berlin, Wolfgang Scholvien

Der Berliner Senat hat einen neuen Kongress-Fonds verabschiedet. Der Fonds solle der Stadt und dem Berlin Convention Office von Visit Berlin dabei helfen, neue Veranstaltungen für die Stadt zu gewinnen, heißt es.

Im Fokus stehen vor allem Events aus den Bereichen Digitalisierung, Mobilität und Gesundheitswirtschaft. Dafür sollen diese unter bestimmten Bedingungen finanziell gefördert und mit weiteren Maßnahmen unterstützt werden.

Der Kongressfonds umfasst zunächst zehn Millionen Euro für die direkte finanzielle Unterstützung von Veranstaltungsorganisatoren. Zudem sollen zum Beispiel landeseigene Flächen kurzfristig für innovative Formate nutzbar gemacht werden. Darüber hinaus kann Berlins Städteticket, die Berlin Welcome Card, für jeden Veranstaltungsteilnehmer geben, oder kostenfreie, großformatige Werbeflächen an Bahnhöfen, Flughäfen und weiteren Orten in Berlin.

Voraussetzungen für die Unterstützung ist unter anderem, dass das Event mehrtägig ist, mindestens 50 Personen daran teilnehmen und bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden. Zudem müssen die beauftragten Event-Dienstleister ihren Sitz in Berlin haben.

In Berlin sind aktuell Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen im Innenbereich und mit bis zu 1.000 Personen im Außenbereich erlaubt. Schrittweise Lockerungen sind geplant: Ab 1. August werden Events im Innenbereich mit 500 Personen wieder möglich, ab 1. September mit 750 und ab 1. Oktober mit 1.000 Gästen. Im Außenbereich sind ab 1. September 5.000 Personen erlaubt. Dabei unterliegen alle Veranstaltungen Hygiene- und Abstandsregeln.

Visit Berlin hat mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, dem Visit Berlin Convention Partner e.V. sowie der Arbeitsgemeinschaft der Berliner Veranstaltungswirtschaft einen Leitfaden entwickelt (PDF), der als Hygienerahmenkonzept anerkannt ist.

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