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Dominikanische Republik: Zu schöne Strände

Petra Cruz-Deyerling, Europa-Direktorin des Tourist Boards der Dominikanischen Republik Photo: CIM/Christian Boergen

Welterbe als Alternative zu den Stränden: Santo Domingos koloniale Altstadt Photo: Tourismusministerium der Dominikanischen Republik

77.259 Hotelzimmer sind zu 80 Prozent ausgelastet, 15.000 im Bau, 6.000 werden modernisiert. Punta Cana ist Hauptziel, Alternativen sind La Romana und Puerto Plata.

Mit ihren schönen Stränden hat die Dominikanische Republik ein Compliance-Problem. Dafür hat Petra Cruz, Europa-Direktorin des Tourist Boards der sich die Karibikinsel mit Haiti teilenden Republik, die Welterbe-Hauptstadt Santo Domingo. Dort bieten Palladiums Dominican Fiesta Hotel & Casino, das Barceló und das Crowne Plaza Santo Domingo Platz für Veranstaltungen mit 1.000 Teilnehmern und mehr. Koloniale Stätten können für Events bis 1.500 Personen in der Hauptstadt, wo fast ein Drittel der Bevölkerung lebt, ebenfalls gemietet werden, ergänzt Cruz.

Die Europa-Direktorin beeindruckt mit der Infrastruktur der Dominikanischen Republik: Acht internationale Airports, sechs Kreuzfahrt-Häfen und 77.259 Hotelzimmer, die zu 80 Prozent ausgelastet sind. Davon werden 6.000 aktuell renoviert; weitere 15.000 sind im Bau. Nach den US-Amerikanern (42 Prozent) stellen die Europäer mit 24 Prozent die meisten Flugpassagiere; im Ticketpreis bereits enthalten ist die Tourismusabgabe.

Über zwei Drittel der Bettenkapazität entfallen auf Punta Cana mit seinen Traumstränden. Das Hard Rock Hotel & Casino Punta Cana mit 1.775 Zimmern sowie 43 Räumen fasst knapp 4.000 Tagungsgäste, dicht gefolgt vom Barceló Convention Center mit 35 Räumen und Platz für 2.538 Personen im Auditorium. Für mittlere Gruppen empfiehlt Cruz das Golf-Mekka La Romana sowie Puerto Plata, für Incentives das Ökotourismus-ZielSamanámit viel Natur. (cb)

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