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Tirol bereitet sich auf Öffnung vor

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Tirol wirbt für Veranstaltungen ab 19. Mai; Foto: TCB

Für 19. Mai 2021 plant Österreich branchenweite Öffnungsschritte, womit auch Kongresse, Meetings und Veranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt sein sollen. Das Convention Bureau Tirol ist nach eigenem Bekunden darauf vorbereitet und informiert Tagungsplaner über die Bedingungen.

Noch bis 19. Mai sind in Österreich nur unaufschiebbare Zusammenkünfte erlaubt, die sich nicht digital abhalten lassen. Ab 19. Mai sollen dann folgende Bedingungen für Veranstaltungen gelten:

  • Teilnehmer*innen müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmer*innenanzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
  • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmer*innenzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
  • im Innenbereich: 50 Personen
  • im Außenbereich: 50 Personen

Für Fach- und Publikumsmessen gilt Folgendes:

  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher*in
  • Registrierungspflicht für Besucher*innen
  • Verköstigung von Besucher*innen analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besucher*innengruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besucher*innengruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Zudem weist das Convention Bureau Tirol darauf hin, dass der Veranstalter-Schutzschirm von einer auf zehn Millionen Euro pro Veranstaltung erhöht wurde. Seit Januar können Eventveranstalter einen Antrag auf den Schutzschirm stellen, dessen Fördertopf insgesamt 300 Millionen Euro umfasst. Damit sollen die Kosten im Falle einer Absage oder Einschränkung durch behördliche Maßnahmen für den Veranstalter abgefedert werden. Ersetzt werden bis zu 90 Prozent der Ausgaben, etwa für Locationmiete, Security, Florist, Bühnenbau oder Technik. Antragsformulare für den Schutzschirm gibt es hier.

 

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