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Die Krise gemeinsam meistern

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Wie die Flair Hotels mit der derzeitigen Situation umgehen.

Photo: Flair Hotels

Herausforderungen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 hält die Welt in Atem. Was passiert da gerade und was steht für die Hoteliers auf dem Spiel? Gerade werden umfangreiche Konjunkturprogramme von der Bundesregierung geschnürt. Was jetzt aber vor allem wichtig ist, ist der Dialog mit Kollegen und Partnern. Wie geht man mit dieser Lage um, welche Informationen bekommt man von wem und welche Ideen, Vorschläge und Tipps geben die Verbände der Branchen.

Sophie von Seydlitz, Marketing- und Vertriebsleiterin der Flair Hotels ist sich sicher: „In dieser Situation sind Ideenreichtum, Fakten und Austausch unter Kollegen unverzichtbar. Es gibt unzählige Themen, die jetzt angegangen und bewältigt werden müssen. Angefangen bei der Regelung der Kurzarbeit über die Eindämmung der umsatzbezogenen Kosten analog zu den augenblicklich niedrigen Umsätzen bis hin zu einer geänderten Vertriebs- und Marketingstrategie.“

Ein von der DEHOGA und dem IHA herausgegebenes Merkblatt informiert die Hoteliers und Gastronomen detailliert über die derzeitige Situation und gibt Hilfestellung bei Fragen soweit das nach dem derzeitigen Kenntnisstand möglich ist. Es werden die wichtigsten Fragen in Hinsicht auf vertrags-, arbeits-und versicherungsrechtlicher Art beantwortet. Auch die branchenrelevanten Hygienemaßnahmen werden aufgezeigt. Aufgrund der steigenden Nachfrage der Unternehmen zum Thema Kurzarbeit gibt es nun auch FAQ’s zu Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld in einem separaten Merkblatt.

Von hoher bzw. überlebensnotwendiger Wichtigkeit ist allerdings für viele Hoteliers, wie sie die derzeitige Krise überleben. Wie sieht es aus mit dem Abbau von Überstunden, vorgezogenem Urlaub oder sogar Entlassungen bei den Mitarbeitern? Wie können die Betriebe wertvolle Zeit gewinnen, z. B. durch das spätere Überweisen von Sozialabgaben und Mehrwertsteuerzahlungen, Pachten usw. Die Liquidität muss gesichert sein, damit die Betriebe diese Ausnahmesituation einigermaßen gut überstehen. Die Rufe nach einer Senkung der Mehrwertsteuer für alle Speisen auf sieben Prozent werden immer lauter und würden der Branche in der schwierigen Situation enorm helfen. Hier muss die Bundesregierung schnell und unbürokratisch helfen.

Sophie von Seydlitz: „Als Marketing- und Vertriebsbüro einer Kooperation stehen wir unseren Mitgliedern jederzeit gern mit Rat und Tat zur Hilfe, geben Tipps, recherchieren Antworten und leiten wichtige Informationen intern rasch weiter, wie z. B. die neuen Hygienevorschriften sowie sämtliche Informationen rund um den Coronavirus."

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