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Symbolischer Spatenstich für das neue Konferenzzentrum Heidelberg

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie fand der geplante feierliche Spatenstich für das Heidelberg Congress Center HCC nur symbolisch und ohne Publikum statt.

Photo: DEGELO Architekten

Heidelberg. Die Bauarbeiten für das neue Konferenzzentrum HCC in der Bahnstadt haben begonnen. „Mehr als ein Vierteljahrhundert wurde in unserer Stadt über ein neues Konferenzzentrum diskutiert. Ich freue mich, dass wir nun endlich mit dem Bau beginnen können. Mit dem neuen Konferenzzentrum erhalten wir die Kapazitäten für Veranstaltungen, die Heidelberg als Stadt der ältesten Universität Deutschlands, zahlreicher international renommierter Forschungseinrichtungen und mehrerer Weltkonzerne dringend benötigt. Hier entsteht das neue Herz für nationale wie internationale Kongresse und Konferenzen. Unsere Stadt wird dadurch noch attraktiver für Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft – davon profitieren die Forschungseinrichtungen, Unternehmen und ganz Heidelberg“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und betont: „Mit der Bahnstadt haben wir in einem mehrjährigen, bundesweit vorbildlichen Bürgerbeteiligungsprozess einen hervorragenden Standort gefunden: zentral am Hauptbahnhof gelegen, verkehrlich gut angebunden und der Stadtteil freut sich auf das Konferenzzentrum.“

Mit dem HCC erhält Heidelberg ein modernes Kongresszentrum. Zwei Säle mit 800 bzw. 1.800 Sitzplätzen sowie 12 Tagungsräume lassen vielfältige Veranstaltungsformate zu. In Verbindung mit den Neubauten am Europaplatz südlich des Hauptbahnhofs wird es für die Bahnstadt ein herausragendes, identitätsstiftendes Bauwerk werden.

„Ich freue mich, dass die BSG mit dem neuen Konferenzzentrum einen weiteren wichtigen Bau für die soziale Infrastruktur der Stadt übertragen bekommen hat und dadurch die städtebauliche Entwicklung entscheidend mitprägt“, so Peter Bresinski, Geschäftsführer der GGH und der BSG. 2018 hat der Gemeinderat die Bau- und Servicegesellschaft mbH (BSG), Tochterunternehmen der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH), mit der Planung und dem Bau des HCC beauftragt. Die BSG wird auch das Gebäudemanagement übernehmen.

„Auf dem Gebiet des Tagungsbusiness konnte das Potenzial von Heidelberg bisher nicht ausgeschöpft werden. Mit dem neuen Kongresszentrum katapultiert sich der Standort nun in eine andere Dimension“, freuen sich Mathias Schiemer und Gerhard Reiter, Geschäftsführer von Heidelberg Congress, so der offizielle Name der Heidelberger Kultur- und Kongressgesellschaft mbH, die den Betrieb des Kongresszentrums übernehmen wird. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Heidelberg wird zukünftig auch für den operativen Betrieb der Stadthalle und als Vermarkter für die Großsporthalle im neuen Heidelberg Innovation Park (hip) an der Speyerer Straße zuständig sein.

Dem Neubau liegt ein intensiver Planungs- und Entscheidungsprozess zugrunde. Die Bedarfserhebung, Standortfrage, Machbarkeitsstudie und die Ausschreibung sowie die Bewertung eines Architektenwettbewerbs wurden von einem breit gestreuten Expertenteam und der Bürgerschaft begleitet. Ein Vorgehen, das vor allem in Bezug auf die intensive Einbeziehung von Bürgern und Eventspezialisten und das daraus resultierende Raumprogramm bundesweit einzigartig ist.

Es wurde ein Koordinationsbeirat zur Bürgerbeteiligung eingerichtet, dessen Vorsitz Dr. Jobst Wellensiek übernahm: „Ohne das leidenschaftliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für ein neues Kongresshaus in Heidelberg wäre der Koordinationsrat nicht denkbar gewesen. Von Herbst 2012 bis Mitte 2018 haben wir uns 45-mal zu mehrstündigen Sitzungen getroffen, um Beteiligungskonzepte zu entwickeln, Veranstaltungen vorzubereiten, Inhalte der Online-Beteiligung mitzugestalten, Ergebnisse zu evaluieren und Gemeinderatsvorlagen mitvorzubereiten. Darüber hinaus hat sich der Beirat an 13 öffentlichen Bürgerveranstaltungen aktiv beteiligt und zahlreiche Einzelgespräche geführt.“

Geplant ist eine Bauzeit von rund 34 Monaten. Nach der baulichen Fertigstellung folgen die notwendigen technischen Inbetriebnahmen, Sachverständigen- und behördlichen Abnahmen sowie der Probelauf des Betreibers. Die Fertigstellung und die Inbetriebnahme sind für das erste Quartal 2023 geplant.

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