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Testveranstaltung im Rosengarten

Die m:con will mit ihrem Modellversuch ein Zeichen für die Eventbranche setzen.

Photo: m:con

Knapp 300 Gäste, darunter Vertreter*innen der Veranstaltungsbranche, Studierende der Dualen Hochschule und der Musikhochschule sowie Mitwirkende der m:con und der Musikalischen Akademie des National-theater-Orchesters Mannheim e.V., haben sich am Montag, den 08.03. im Rosengarten für einen Modellversuch unter strengen Sicherheitsmaßnahmen eingefunden. Einen wichtigen Beitrag zur Wiedereröffnung von Veranstaltungsstätten zu leisten – das war das Ziel des Testevents mit dem Namen „SAFE – Si-mulAtion Für die Eventbranche“. Dabei wurden nicht nur alle notwendigen Abläufe und Hygienemaßnahmen auf die Probe gestellt, sondern auch wichtige Erfahrungswerte für zukünftige Veranstaltungen gesammelt.
 

In Vorbereitung auf die eigentliche Messung der Aerosol und CO2 Verbreitung im Mozartsaal, mussten alle Studienteilnehmer*innen drei ver-schiedene Coronatests absolvieren. Für die Teilnehmerregistrierung kam die  luca App zum Einsatz . In Zusammenarbeit mit der Baden-Württemberg Stiftung, dem Universitätsklinikum Mannheim, 21Dx und Corowell wurden ein neuartiger Kautest, ein Antigen-Schnelltest sowie ein Riechtest im Rahmen der Studie durchgeführt. Zusätzlich galt für alle Anwesenden die Pflicht eine FFP2-Maske zu tragen. Auch bei der Lüftung wurde hoher Wert auf die Sicherheit aller Anwesenden gelegt. Hierzu fand zwölfmal die Stunde ein kompletter Lufttausch mit 100 % Frischluft im Mozartsaal statt.
 

Für den Modellversuch wurde der Zuschauerraum des Mozartsaals im Schachbrettmuster besetzt. Zwischen den Teilnehmer*innen saß Dummy „Oleg“, der mit seiner sensiblen Messtechnik, die Verbreitung von Aerosolen und CO2 im Saal erfasst hat. Dieser wurde vom Studienpartner, dem Fraunhofer Institut Goslar bereitgestellt. Die Ergebnisse, welche in 3-4 Wochen vorliegen, sollen nachweisen, dass Veranstaltungen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, mit einer durchdachten Teststrategie und der richtigen Belüftung, sicher und mit einem sehr geringen Infektionsrisiko möglich sind. „Wir wollen zeigen, auf welche Art und Wei-se eine Rückkehr zu Events möglich ist“, sagte Bürgermeister Michael Grötsch. Auch Bastian Fiedler, Geschäftsführer der m:con, ist sich sicher, mit der Modellveranstaltung einen wichtigen Schritt in Richtung Wieder-eröffnung von Veranstaltungsstätten getan zu haben: „Wir müssen weg davon, Öffnungsszenarien nur von Inzidenzen und Fallzahlen abhängig zu machen und mehr Wert auf das 3-Säulen-Modell legen: Kontaktnachverfolgung, Teststrategie und Infrastruktur vor Ort.“

 

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