Industrie

Branche veranstaltet Bundeskonferenz in Berlin

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Website der Bundeskonferenz; Screenshot

Am 28. Oktober trifft sich die Eventbranche in der Station Berlin erstmals zur „Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft“. Organisiert wird die Auftaktveranstaltung vom Branchenverband Fwd (ehemals Famab). Sie solle künftig jährlich stattfinden, heißt es.

Ziel der Bundeskonferenz ist es den Organisatoren zufolge, den unterschiedlichen Beteiligten mit ihren gemeinsamen Interessen und politischen Forderungen eine starke Stimme zu verleihen. Die branchenumfassende, interdisziplinäre Plattform solle dem Austausch von 150 Berufsgruppen dienen, heißt es.

Sie sei der Ort, an dem Organisationen, Verbände, Unternehmen und Individuen ihre politische Agenda setzen und vorantreiben könnten. So könne der Sektor als eigenständiges Wirtschaftsfeld besser sichtbar werden, um auch seine globale Wettbewerbsfähigkeit und zukunftsfähigen Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Die Teilnehmer und mitwirkenden Institutionen engagierten sich für die ökonomisch Leidtragenden im sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands, heißt es weiter. Ihre politischen Zukunftsforderungen sollen gemeinsam gefunden und ausformuliert werden, um den Fokus der nächsten Regierung wesentlich stärker auf die aktuelle wirtschaftliche Situation der Veranstaltungswirtschaft und auf deren Herausforderungen und Krisenfolgen zu richten.

Die Veranstaltung beginnt am 28. Oktober 2021 ab 9:30 Uhr in der Station Berlin in der Luckenwalder Straße 4-6 in Kreuzberg. Von 10 bis 13 Uhr sollen politische Forderungen gemeinsam beschlossen sowie der VertreterInnen-Rat der Veranstaltungsbranche und die VertreterInnen der geschäftsführenden und federführenden Organisation gewählt werden. Im Anschluss sind ab 14 Uhr Diskussionsrunden zu den Schwerpunkten Kultur, Vermessung der Branche und Politik geplant.

Für die Teilnahme gibt es unterschiedliche Ticketmodelle. Teilnehmer können wählen zwischen kostenlosem EIntritt und einem Ticket, mit dem sie einen freiwilligen Beitrag für die Realisierung der Veranstaltung leisten. „Soli-Tickets“ sollen den Eintritt eines zweiten Teilnehmers ermöglichen, der in der Krise stärker getroffen wurde. Mit Sponsorentickets kann man die Veranstaltung stärker bezuschussen. Studenten, Auszubildende und GdB 50 erhalten kostenlosen Eintritt. Zudem gibt es Ausstellerflächen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bundeskonferenz.org/ticketverkauf.

Der Branchenverband EVVC hatte bereits mit der Ankündigung der Bundeskonferenz im Juni eine Beteiligung abgelehnt.

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