Industrie

Bremen: Jazzahead als hybride Messe

// fx

Letztes Jahr rein digital, jetzt in hybrider Form – und größer als zuvor: Die Bremer Messe Jazzahead findet neue Wege.

Bei der Jazzahead in Bremen werden dieses Jahr neben den Konzerten auch die Inhalte des Fachprogramms aufgezeichnet. Foto: M3B GmbH/Jan Rathke

Jazzahead, die weltgrößte Fachmesse für Jazzmusik, wird in diesem Jahr als hybride Veranstaltung geplant. Vom 28. April bis zum 1. Mai heißt die Messe Bremen wieder MusikerInnen, ProduzentInnen und VeranstalterInnen unter dem Motto „Together again“ zum Branchentreff willkommen. Das dazugehörige Musik-Festival startet bereits am 14. April, Partnerland diesmal ist Kanada.

Messe und Konzerte sollen sowohl live als auch digital stattfinden, heißt es in einer Mitteilung. Hierzu habe man die Erfahrungswerte der vergangenen, rein digitalen Auflage genutzt und diese „noch ein bisschen verfeinert“, berichtet die Sybille Kornitschky, Projektleiterin der Jazzahead bei der Messe Bremen. Erneut werde es im Rahmen sogenannter Matchmaking Sessions und mittels einer Event-Plattform die Möglichkeit zum Netzwerken geben. Neben den Konzerten sollen 2022 auch die Inhalte des Fachprogramms aufgezeichnet werden.

Zudem stehe dieses Jahr mehr als doppelt so viel Platz wie vormals zur Verfügung: Die Messe wird in Halle 5 mit etwa 10.000 Quadratmetern Fläche aufgebaut, anstatt in Halle 6 mit nur rund 4.800 Quadratmetern. Diese Chance habe man genutzt, um „Dinge neu zu konzipieren und zu gestalten“, so Kornitschky. Länder und Regionen würden so noch stärker miteinander in Verbindung gebracht. Eine zusätzliche vierte Bühne werde es auch geben, sodass nun bis zu 1.200 ZuhörerInnen an den Live-Konzerten teilnehmen können.

Wieder angeboten werde das 2021 eingeführte Konzept „Aussteller Plus“, mit dem AusstellerInnen mehr Sichtbarkeit erreichen und selbst an der Programmgestaltung teilhaben können. Weitere Infos dazu finden Sie hier.
 

Das könnte Sie auch interessieren...