Industrie

Convention4u denkt über Zukunft der Branche nach

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"Von der Meeting- zur Meaning-Industrie": Die Branche denkt gemeinsam über ihre Zukunft nach; Foto: ACB

Gespräche beim "Picknick-Lunch Workshop": Foto: ACB

Auch ohne Covid-Krise hätte man sich über die Meetings von morgen Gedanken machen müssen, ist Gerhard Stübe, Präsident des Austrian Convention Bureaus überzeugt. Unter diesem Tenor eröffnete Stübe denn auch Ende August die 12. ACB-Jahrestagung Convention4u in den Kasematten der Wiener Neustadt. Das Motto: „Auf der Suche nach Kompetenzen und Haltungen für die Welt von morgen“.

Im Fokus des zweitägigen Branchenevents standen die Ergebnisse der Studie „Zukunftsfelder der österreichische Tagungsbranche", die ACB und Österreich Werbung zwischen April und August durchgeführt hatten. Im Workshop „Von der Meeting zu Meaning Industrie“, begannen die 160 Teilnehmer, die Leitlinien und Trends, welche die Universitätsprofessoren Lukas Zenk und Markus Peschl analysiert hatten, in praktikable Fragestellungen zu übersetzen.

Erstmals fand die Convention4u hybrid statt. Für die Präsenzveranstaltung galt: geimpft, genesen oder PCR-getestet. Zudem fand das Event bereits zum zwölften Mal als Green Meeting statt. Diesmal wurde getestet, wie ausschließlich vegetarische und vegane Kost in den Kaffeepausen und beim Mittagessen ankamen. Das Feedback sei überaus positiv gewesen, heißt es. Zudem kamen für ein Aufforstungsprojekt im Waldviertel von Wien inklusive Patenschaft für vier Bienenstöcke 1.000 Euro zusammen.

Inhaltlich lieferten heimische Branchenexperten praxisnahe Case Studies und zeigten auf, wie es gelingen kann, sichere Veranstaltung durchzuführen, innovative Angebote zu schaffen und Mut zu machen. Für ACB-Präsident Stübe hat das Jahr 2020 gezeigt, dass die Branche sich „rasch an wirklich schwierige Bedingungen anpassen konnte“.

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