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Die neue IAA Mobility – Transformation gelungen!

// Johannes Plass

Ein Gastbeitrag von Johannes Plass. Der CEO und Co-Gründer von MUTABOR resümiert die IAA Mobility 2021, die sich nach ihrem Umzug von Frankfurt nach München völlig neu inszenierte. Die IAA gilt als ein Indikator für die Zukunft der gesamten Messe- und Eventbranche.

Der Cupra Auftritt von MUTABOR im „Open Space“; Photo: MUTABOR

Johannes Plass, Photo: MUTABOR

"Die IAA 2021 erweist sich in vielerlei Hinsicht als sehr positives Event. Sie ist Ausdruck der Transformation in der Mobilitätsindustrie und gleichermaßen als Wendepunkt für die Messe- und Eventbranche zu sehen. Zusammengefasst sind die wesentlichen Treiber für die Transformation die Top-Trends Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Die Besucher erlebten 2021 eine veränderte IAA. In Zahlen: 744 AusstellerInnen und 936 RednerInnen aus 32 Ländern waren vertreten und haben ihre Innovationen und Visionen für die klimaneutrale Mobilität der Zukunft vorgestellt und diskutiert. Der VDA zählte 400.000 TeilnehmerInnen und 3.500 JournalistInnen aus 95 Ländern.

Die IAA ist der perfekte Nährboden für Content Creator
Die klassische Fachmesse wurde erweitert um eine top besuchte und top besetzte Konferenz, die die thematische Transformation der Branche aufgriff und ebenso anstieß. Sie war der Raum, in dem Corporate InfluencerInnen auf Presse und andere Multiplikatoren trafen. Das mediale Echo spricht für sich: die IAA bleibt die globale Nummer eins der Mobilitätsbrache.

Ein Ziel der IAA war es, Berührungsängste zu neuen Mobilitätsangeboten abzubauen. Ich denke, dies ist gelungen. Im „Open Space“ in der Innenstadt war jeder - ganz ohne Ticket - eingeladen, sich direkt mit den Produkten auseinanderzusetzen, die in den letzten 15 Monaten nur virtuell zu erleben waren. Der Open Space wirkte so voll, wie die IAA zu ihren besten Zeiten. Hier sind nach meiner Einschätzung Hunderttausende von MünchnerInnen und TouristInnen positiv überrascht worden.

Die „BlueLane“ und das offene Angebot für Probefahrten stehen für einen weiteren Aspekt der neuartigen Experience der IAA: Jetzt sitzen die BesucherInnen selbst am Steuer und erleben das Elektroauto.

Optimal orchestrierte das Ganze die neue Messe App. Sie ermöglichte es jedem/jeder BesucherIn der IAA, seinen oder ihren Interessen effizient nachzugehen.

Das Gesamtpaket ist eine komplett neue IAA

Ob diese Form eines Creator-Events ein Erfolg wird, war lange unklar.
Die Branche verdankt sich das positive Ergebnis selbst. Denn viele Unternehmen haben trotz aller Corona-Hürden konsequent und mutig ihre Ziele verfolgt und alle Angebotsformate der IAA aktiviert und genutzt. Mehr noch. Einige Unternehmen haben sogar über die Plattform hinaus die Stadt eingebunden, um sich weiter zu differenzieren und besonders zu positionieren. Dazu zählen sicherlich die Big three:
•    BMW mit seiner Aktivierung der BMW-Welt und der „Joytopia“– einem virtuellen Angebot, um die IAA-Neuheiten auf innovativste Art und Weise zu erleben.
•    Mercedes Benz mit einer faszinierenden Besucherplattform auf dem Odeonsplatz und einer Presseveranstaltung in der Niederlassung am Mittleren Ring, die ihresgleichen suchte.
•    Volkswagen, die den Risiken der Pandemie mit einer Neuinterpretation der Messeplattform begegneten und das Messearrangement zum Content Hub umdefinierten.

Und so sind Top Business-Influencer wie Niko Rosberg ebenso präsent wie deutsche Social Media-Stars wie Caro Daur. Ein Ferdinand Dudenhöfer trifft auf  die australische Influencerin Alexandra Hirschi alias „Supercarblondie“ oder die Kanzlerin. Die Top CEOs sieht man nicht mehr beim Standrundgang, sondern auf der großen Bühne beim Vortragen der Zukunftsagenda der Mobilität. 

Meine Vision vor vier Jahren war ein Fahrerlebnisevent bei dem Angela Merkel die Eröffnungs-Keynote performt. Das Ergebnis der diesjährigen IAA war dank einer großen Energieleistung der Autoindustrie und der gesamten LiveCom-Branche um Lichtjahre besser.

In Summe präsentierte sich die IAA mit neuer Strategie in einer neuen Stadt mit vollem Erfolg. Der Grund: Die OrganisatorInnen, der Verband und die AusstellerInnen haben an einem Strang gezogen und das neue Konzept mit großem Engagement nach vorne getrieben.

Die Messe- und Eventbranche kann aufatmen. Die Messe lebt. Anders, aber sie lebt. Die IAA ist der globale Leuchtturm Deutschlands nach Corona –  und wird es bleiben."

 

Über MUTABOR:

Wir sind über 140 MUTABORianer:innen, die ganzheitliche Transformationsprozesse realisieren und nationale und internationale Unternehmen auf ihr nächstes Level führen. Dabei setzen wir neue Maßstäbe im Branding und mit digitalen Designlösungen, die Unternehmen und Marken dabei helfen, ihre Wertschöpfung positiv zu beeinflussen. Zu unseren Kunden gehören u.a. Audi, Bahlsen, Clariant, Daimler, die DFL, Faber-Castell, Hyperloop TT, Merck, Migros, OTTO, TUI, der Verband der Automobilindustrie (VDA), Volkswagen und Vodafone.

Unsere Projekte und Aufgaben sind eng mit dem gesellschaftlichen Wandel verknüpft und Teil unserer heutigen und zukünftigen Lebenswirklichkeit. Unsere Kunden bewegen globale Megatrends wie Digitalisierung, Urbanisierung, Ökologie, New Work und neue Mobilität. Diese Trends treiben uns täglich an – getreu unserem Motto »I’m going to change« – der Bedeutung unseres Namens. Wir agieren und entwickeln konsequent horizontal, digital & interdisziplinär. Wir sind inhabergeführt, unabhängig und engagiert. 

www.mutabor.de

 

 

 

 

 

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