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EVVC: Kongress-Zentren wünschen mehr Gehör in Berlin

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Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) hält an seiner Forderung fest, innerhalb der Regierung einen Beauftragten der Veranstaltungswirtschaft zu etablieren.

Die Veranstaltungsbranche wünscht sich mehr Gehör in der Berliner Politik. Foto: rie

Man habe während der Pandemie von seiten der Politik oftmals ein „Nein“ gehört, aber auch immer mal wieder ein „Ja“. Diese zeige, dass die Branche in Berlin „einen Schritt vorangekommen“ sei, zog EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek während der Jahreshauptversammlung des Verbandes in Frankfurt am Main eine durchmischte, letztlich aber optimistische  Bilanz.

Wie weit der Weg bis zum angestrebten Ziel allerdings ist, zeigte das jüngste Treffen des Verbands mit Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Positiv sei, dass sich Kellner zwei Stunden Zeit genommen habe für die Veranstaltungswirtschaft, so EVVC-Geschäftsführer Timo Feuerbach.  Negativ sei, dass das Treffen quasi ergebnislos verlaufen sei. Feuerbachs Fazit: „Das ist ein Marathon, kein Sprint.“

Neben den politischen Herausforderungen geht es bei den Veranstaltungs-Centren zurzeit allerdings vor allem um praktische Herausforderungen. „Raus aus der Krise, rein in den Vollbetrieb“, das sei nicht immer einfach, so Feuerbach.

Zum EVVC gehören 320 Mitglieder, 650 Kongress- und Event-Locations und aktuell 60 Partner. Die Zahlen blieben trotz des weitgehenden Geschäftsausfalls während der Pandemie konstant. Einen ausführlichen Bericht von der Jahreshauptversammlung lesen Sie hier.

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