Industrie

Frankfurt: Konsumgütermessen 2022 ersatzlos gestrichen

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Das beschleunigte Infektionsgeschehen sorgt erneut für eine Absage der Ambiente, Paper-, Christmas- und Creativeworld. Ersatztermine wird es nicht geben.

Die Pandemie macht den Frankfurter Konsumgütermessen Ambiente, Paper-, Christmas- und Creativeworld erneut einen Strich durch die Rechnung. Foto: Messe Frankfurt

Corona dünnt den Messekalender auch 2022 weiter aus. Wegen der steigenden Infektionszahlen hat der Messestandort Frankfurt die fürs Frühjahr anberaumten Konsumgütermessen Ambiente, Paper-, Christmas- und Creativeworld abermals gecancelt. Die Verbreitung der Omikron-Variante habe „zu einer signifikanten Verschlechterung der Rahmenbedingungen“ geführt, die „Durchführung der vier Leitmessen als Großveranstaltungen von internationaler Relevanz“ sieht die Messe Frankfurt infolge als unmöglich.

Wie der Veranstalter mitteilt, waren zudem geltende Restriktionen für Einreisen nach Deutschland etwa für Gäste aus Indien, Japan und den Vereinigten Staaten, ausschalggebend für die Absage. Diese haben die globale Reisebereitschaft enorm sinken lassen.

Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, versichert Messe-Geschäftsführer Detlef Braun. Man habe bis zuletzt an der Aussicht auf Präsenzmessen festgehalten, heißt es in einer Mitteilung. Demnach sei auch keine Verschiebung der Messen auf Ersatztermine geplant, da sie „trendorientierten Orderzyklen“ eine jährliche Veranstaltung zu Beginn des Jahres erfordern, so Braun.

Die regional ausgerichtete Fachmesse Nordstil, die vom 15. bis 17. Januar in Hamburg geplant ist, sei  nicht von der Absage betroffen.

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