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Fwd: gründet hessische Landesvertretung

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Neue regionale Organisationseinheit will sich für die Interessen der Veranstaltungswirtschaft stark machen.

Gesellschaftlicher Mittelpunkt der hessischen Landeshauptstadt: Das Wiesbadener Kurhaus ist rund ums Jahr Austragungsort zahlreicher Events. Foto: pixabay

Vorstand der hessischen Fwd:-Vertretung (v.l.): Stephan Haida, Nico Ubenauf und Frank Fischer. Foto: Fwd:/Jan Kalbfleisch

Nach der Gründung einer Vertretung für Rheinland-Pfalz im vergangenen November, stellt die Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft (Fwd:) jetzt eine weitere regionale Organisationseinheit für das Bundesland Hessen auf. Die Zweigstelle werde sich künftig um die Interessen der Branche gegenüber Regierung, Administration und Opposition kümmern, heißt es in einer Mitteilung.

Die Landesvertretung wolle demnach den direkten Dialog und die Krisenkommunikation mit der Politik führen und die Interessenvertretung für die Branche auf lokaler und Landesebene stärken. 

Ein weiteres Ziel bestehe darin, die regionale Vernetzung der Veranstaltungswirtschaft zu intensivieren. Dafür plane die Vereinigung Fwd: schon in den ersten Monaten des neuen Jahres 2022 zusätzliche Vertretungen in weiteren Bundesländern. 

Für die hessische Einheit ist Stephan Haida vom Hofheimer Messebauunternehmen Artlife zum Vorstand gewählt worden. Haida, zuvor stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Fwd:, weiß: Es gibt viel zu tun. „Die Veranstaltungswirtschaft war mit dem Event Lockdown der Regierung seit März 2020 gezwungen, sich Gehör zu verschaffen“, da die Branche „kein Politiker auf dem Schirm hatte.“ Das soll sich ändern. „Gerade die Rhein-Main-Region ist ein Hotspot der Veranstaltungswirtschaft. Und hier wollen wir ein aktives Netzwerk sein, das uns alle weiterbringt“, so Haida.

Frank Fischer von der Flörsheimer Firma Expopartner und Nico Ubenauf von Satis&fy in Karben wurden als Stellvertreter bestimmt.

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