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Hybrides Martin-Roth-Symposium in Berlin

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Foto: Re Publica

Vergangene Woche hat das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) mit der Re:publica und gefördert durch das Auswärtige Amt, das zweite „Martin-Roth-Symposium“ abgehalten, das einen der bekanntesten und innovativsten Museumsdirektoren und Kulturpolitiker Deutschlands ehrt.

Es hat online im Netz sowie live im Museum für Naturkunde Berlin stattgefunden und war der Auftakt für weitere Themenwochen des Re:publica Campus, der dieses Jahr digital, hybrid und analog stattfindet.

Beim Museumssymposium, das unter dem Motto „Museum Futures“ stand, gab es an vier Tagen ein jeweils dreistündiges Programm aus Kurzvorträgen und digitalen Diskussionen. Bei den sogenannten „Deep Dives“ im Anschluss an die Sessions fanden Q&As mit den Sprecher*innen statt.

Die Eröffnungsworte des diesjährigen Martin-Roth-Symposiums sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und betonte dabei die Wichtigkeit von Museen als lebendige Orte der Demokratie: „Das bedeutet zum einen absolute Offenheit in der Konzipierung von Ausstellungen. Raum- und zeitübergreifend sollten sie sein, losgelöst von kategorischem Denken, basierend auf Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe in einem weltweiten Dialog.“

Die Themenwoche endete am Freitag mit dem hybrid stattfindenden Martin-Roth-Symposium im Museum für Naturkunde Berlin. Analoge, vor Ort moderierte Panels, Sprints und Deep Dives mit den anwesenden Sprecher*innen rundeten die Woche ab.

Aktuell läuft die zweite Re:publica Themenwoche „Wechsel:Wirkung“ (14.-18. September 2020). Sie beleuchtet Themenkomplexe rund um Wissenschaft, Technik und Medien.

Bis zum 4. Oktober 2020 ist zudem die interaktive Ausstellung Netz Werke immer sonntags bis donnerstags von 16-20 Uhr auf dem #rpCampus (Ziegrastraße 1, Berlin-Neukölln) geöffnet.

Weitere Infos zum Re:publica Campus finden sich hier.

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