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IFES-Studie: Mit Maske starten Events früher

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IFES website; Screenshot

In Ländern, in denen eine hohe Bereitschaft vorliegt, eine Altagsmaske zu tragen, starten Messen fast ein halbes Jahr eher. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie des International Federation of Exhibition and Event Services (IFES) unter den weltweiten Mitgliedern.

In Asien und Europa etwa setzten die Messeveranstalter zu 100% auf Handdesinfektion und das Tragen von Masken, sagt IFES-Geschäftsführerin Uta Goretzky. In den USA dagegen verlangten dies nur drei Viertel der Messen von ihren Ausstellern und Besuchern.

In Asien gingen 60% der befragten Unternehmen davon aus, dass Messen bereits im ersten Quartal 2021 wieder stattfinden könnten, in Europa seien es 75 %, die diese Einschätzung ab dem zweiten Quartal teilten, so die Umfrage. In den USA hingegen rechneten drei Viertel der Unternehmen mit einer Rückkehr von Messen erst im dritten Quartal 2021.

„Wie stark die Branche getroffen ist, ist je nach Land und Region unterschiedlich“, sagt  IFES-Geschäftsführerin Goretzky. Hier wolle man sich einen Überblick verschaffen, um möglicherweise von den Lösungen aus anderen Regionen der Welt zu lernen.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage, an der sich 86 Unternehmen zwischen 11. und 25. September 2020 beteiligt haben, finden Sie hier als PDF (73 Seiten).

IFES mit Sitz in Brüssel wurde 1984 auf Initiative nationaler Verbände in Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden gegründet und will eine Plattform für internationale Zusammenarbeit durch Vernetzung und Wissensaustausch bilden.

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