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Messe München rechnet mit positivem Jahresabschluss

Nach zwei Corona-bedingt schlechten Jahren blicken die beiden neuen Geschäftsführer der Messe München optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.

Sehen die Messe München gut aufgestellt: die beiden neuen Geschäftsführer Stefan Rummel (links) und Dr. Reinhard Pfeiffer; Foto: Messe München

Eine „nie dagewesene Dichte von Veranstaltungen“ soll das Geschäftsjahr 2022 der Messe München zu einem positiven Abschluss führen und die beiden pandemiebedingt miesen Jahre 2020 und 2021 vergessen machen.

„Den Messestart in 2022 mit dem zweiten Quartal kann man als wirklich gelungen bezeichnen. Unsere Kunden haben uns bestätigt, dass gerade bei komplexen und innovativen Themen Messen unverzichtbar sind. Genauso unverzichtbar ist der persönliche Kontakt, der sich nicht digitalisieren lässt“, so die beiden neuen Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

Fünf Weltleitmessen kommen noch

In den ersten Monaten des laufenden Jahres fanden beispielsweise schon die Messen LASER World of PHOTONICS, INHORGENTA MUNICH, analytica, automatica, ceramitec, OutDoor by ISPO oder die IFAT Munich statt. Im weiteren Verlauf des Jahres stehen noch fünf weitere Weltleitmessen an, darunter mit der bauma die flächenmäßig größte Messe der Welt. Auch Großkonzerte wie die von Andreas Gabalier, Helene Fischer und Robbie Williams werden mehr als 100.000 Besucher auf das Messegelände ziehen.

Das Ziel der beiden Geschäftsführer ist es demnach, „2022 mit einem klar positiven EBITDA abzuschließen.“ Im vergangenen Geschäftsjahr lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch bei minus 33 Millionen Euro.

Hohe Kosten als Herausforderung

Aktuelle Herausforderungen seien die mit dem Krieg in der Ukraine verbundenen höheren Energie- und Rohstoffkosten, gepaart mit unterbrochenen Lieferketten und Personalmangel. Was das Thema Corona angeht, zeigt man sich in München hingegen optimistisch: „Wir haben mit zahlreichen Veranstaltungen in 2020 und 2021 bewiesen, dass wir hygienegerecht auch große Messen durchführen können.“

Susanne Layh

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