Industrie

Messeverbände starten Studie zur Zukunft der Branche

// jb

Insgesamt neun Messegesellschaften sind Mitglied im traditionsreichen IDFA; Foto: Website

Wie sieht die Zukunft des Messewesens aus? Diese Frage soll eine neue Studie kären, welche die Messeverbände FAMA, IDFA und AUMA in Auftrag gegeben haben. Das Messewesen gelte in Deutschland, dem weltweiten Messeland Nummer eins, als wichtiger Wirtschaftszweig und sei dennoch von der Pandemie komplett lahmgelegt worden, heißt es. Die Rückkehr zum Normalzustand sei noch ein weiter Weg.

Daher soll nun eine Studie der Frage nachgehen, wie dieser Weg und die Zukunft der Branche aussehen können. Durchgeführt wird die Studie unter Federführung des FAMA in zwei Phasen an der Berliner HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft unter der Leitung von Professor Sven Prüser. Die erste Phase, die im Januar begonnen hat, umfasst eine Bestandsaufnahme mittels Expertengesprächen. In einer zweiten Phase sollen die wesentlichen Ergebnisse aus Phase eins mittels einer Onlinebefragung durch ein breites Publikum validiert werden. Mit ersten Ergebnissen sei im Frühsommer zu rechnen, heißt es.

Der FAMA Fachverband Messen und Ausstellungen e.V. versammelt mit rund 50 Mitgliedern einen wesentlichen Teil der deutschen Messewirtschaft. Diese führen jährlich rund 200 Messen durch. Die 1952 gegründete Interessengemeinschaft deutscher Fachmessen- und Ausstellungsstädte (IDFA) ist ein Zusammenschluss von derzeit neun Messegesellschaften, die untereinander einen regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch betreiben. Der 1907 gegründete Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA vertritt die Interessen seiner 71 Mitglieder, darunter alle großen und mittleren Messegesellschaften, Spezialveranstalter sowie führende Verbände, die Aussteller, Serviceunternehmen und Besucher, auf nationaler und internationaler Ebene.

Das könnte Sie auch interessieren...