Industrie

Musikmesse Frankfurt zieht Fachbesucher an

Foto: Jochen Günther

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Foto: Petra Welzel

Mit dem Abschlusskonzert von Gregory Porter und der Neuen Philharmonie Frankfurt ist am Samstagabend die 39. Frankfurter Musikmesse und Prolight + Sound zu Ende gegangen. Gut 85.000 Besucher kamen zur Messe, 25.000 feierten bei Begleitevents in Frankfurter Clubs und Hotels. 

Mit dem verstärkten Fokus auf den professionellen Austausch der Event-Wirtschaft sei ein hoher Fachbesucher-Anteil von 76 Prozent einhergegangen, heißt es, davon 45 Prozent aus dem Top-Management. Mehr als die Hälfte der Fachbesucher seien aus dem Ausland gekommen, von Island bis Neuseeland.

Mit spektakulären Produktpräsentationen und umfangreichem Weiterbildungsprogramm bildete die Prolight + Sound die Innovationskraft der Entertainment-Technology-Industrie ab. Erkennbar war der Trend zur IP-basierten Übertragungstechnik: Komplexe medientechnische Installationen und Bühnen-Setups würden verstärkt durch zentrale Netzwerke gesteuert, die das „Internet der Dinge“ in der Eventwirtschaft Realität werden ließen, heißt es. 

Im Rahmenprogramm habe das „Immersive Technology Forum“ herausgestochen. Hier erlebten Besucher Vorträge und Live-Demos zu Technologien rund um Virtual- und Augmented Reality, Immersive Audio, Holographie, 3D-Mapping und weiterer neuer Entertainment-Trends.

Seit Jahren ist die LED-Technologie Wachstumstreiber für die Branche – und die positive Entwicklung dieses Marktsegments scheint noch lange nicht ausgereizt. So konnten beispielsweise Anbieter großer Screens und Video-Walls den Schwung der Branche auf der Prolight + Sound nutzen. Bestandteil der Messe war erstmals auch die neue Halle 12. Die größte und modernste Halle der Messe Frankfurt sei bei den Ausstellern gut angekommen, heißt es.

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