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Sicherheit bei Großevents

// CIM-Redaktion, jm

Beim 3. Salongespräch der Maurer Veranstaltungstechnik GmbH stand das Thema Sicherheit im Mittelpunkt. 

Frederic Müller, Photo: Blende Pi

Ulm. Ob Messen, Firmenfeiern, Produktpräsentationen, Konzerte oder Hochzeitsgesellschaften - Veranstaltungen sorgen für Augenblicke, die bleiben – im Beruf und in der Freizeit. Doch sind wir immer alle auch gut geschützt? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind ausreichend? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen gab es vom Hanauer Rechtsanwalt Martin Leber beim 3. Salongespräch der Maurer Veranstaltungstechnik GmbH in Blaustein: „Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts. Wichtig ist, dass sich der Veranstalter im Vorfeld um die „berechtigte Verkehrserwartung“ kümmert. Soll heißen: Wer kommt denn zu meiner Veranstaltung?“

Schließlich mache es, so der Jurist, wenig Sinn, deutsche Sicherheitshinweise aufzuhängen, wenn Personen im Saal sind, die die Sprache nicht beherrschen. Hat sich ein Organisator grundlegend abgesichert, muss er nicht zwingend auch für einen Schaden geradestehen, so der Jurist: „Verantwortung und Haftung sind zwei Paar Schuhe. Das entscheidende Kriterium ist die Fahrlässigkeit und darüber entscheidet immer ein unabhängiger Richter, der sich unter anderem auf Zeugenaussagen verlassen muss, die jedoch oftmals ungenau sein können.“

Der Tipp des Anwalts: „Als Veranstalter sollte man sich die beteiligten Sicherheits- und Technikfirmen gewissenhaft aussuchen sowie alle Maßnahmen ordentlich protokollieren und dokumentieren, denn auch gegenüber kompetenten Dienstleistern hat man eine Kontrollverantwortung.“
Frederic Müller, Leiter Veranstaltungstechnik bei der Firma Maurer, listete eine Vielzahl an sicherheitsrelevanten Aspekten auf, die es bei der Planung und Umsetzung einer Veranstaltung zwingend zu beachten gilt. Sein Credo: „Jede Kleinigkeit zählt. Deshalb muss man in jeder Projektphase sehr genau hinsehen. Kreativität ist nicht nur beim Bühnendesign, sondern immer auch beim Umgang mit möglichen Gefahren gefragt.“

 

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