Industrie

Sixt: 90 Prozent E-Autos bis 2030

In den kommenden Jahren sollen 50 Millionen Euro in die eigene Ladeinfrastruktur in den Stationen investiert werden.

In acht Jahren sollen bis zu 90 Prozent der europäischen Sixt-Flotte mit Strom betrieben werden

In acht Jahren sollen bis zu 90 Prozent der europäischen Sixt-Flotte mit Strom betrieben werden. Foto: Sixt

Der Mietwagenkonzern Sixt hat ein nach eigenen Angaben „weitreichendes Programm für mehr Klimaschutz“ beschlossen. Eine wichtige Zielmarke: Bis 2030 sollen 70 bis 90 Prozent der Flotte in Europa aus elektrisch betriebenen Autos bestehen.

Nach Sixt-Angaben werde bis Ende 2023 der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge in der weltweiten Flotte voraussichtlich 12 bis 15 Prozent betragen. Dazu tragen auch 20 neue Elektro- und Plugin-Modelle bei, die der Autovermieter bereits bis Ende des laufenden Jahres zur Verfügung stellen will.

Als weiteren Baustein seines Nachhaltigkeitsprogramms hatte Sixt schon im vergangenen Jahr angekündigt, über die kommenden Jahre 50 Millionen Euro in eigene Ladeinfrastruktur in den Stationen zu investieren. Zusammen mit Partnern biete man zudem im Laufe des nächsten Jahres einen flächendeckenden Zugang zum größten Teil aller öffentlich verfügbaren, aktuell 300.000 Ladepunkte in den europäischen Corporate-Ländern des Konzerns an. Nutzen könnten Kunden diese über das neue Produkt „Sixt charge“, das in die Sixt-App integriert werde, kündigt das Unternehmen weiter an.

Darüber hinaus hat der Konzernvorstand beschlossen, die eigenen Stationen und Standorte bis 2023 – und damit fünf Jahre früher als bisher geplant – klimaneutral aufzustellen, etwa über die großflächige Installation eigener Photovoltaikanlagen oder Kompensationsprojekte.

Thomas Riebesehl

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