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Solidarität mit der Ukraine

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Deutsche KulturveranstalterInnen verurteilen den völkerrechtswidrigen Überfall Wladimir Putins und seines Regimes auf die Ukraine aufs Schärfste.

Photo: Pixabay

„Wir sind erschüttert von dieser kriegerischen Invasion und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um dem ukrainischen Volk unsere Solidarität zu bezeugen und sie im Kampf gegen dieses Unrecht zu unterstützen“ sagt Pascal Funke, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). BDKV-Vorstand Sonia Simmenauer betont, dass Kultur eine Stimme habe, die in dieser Zeit lautstark erklingen müsse - "und wir werden dazu beitragen, sie hörbar zu machen“.

Als Brückenbauer fungieren

„Viele Mitglieder unseres Verbandes pflegen seit Jahrzehnten intensive Kontakte zu russischen Künstlern, Orchestern, Bands und Berufskollegen in Russland“ berichtet ihr Vorstandskollege Michael Hermann, Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals. „Wir wissen, dass die Mehrheit der russischen Bürger friedliebend ist und diesen Angriffskrieg gegen ihr Nachbarland, die Ukraine, ebenfalls verurteilt. Leider können sie dies in dem System Putins nicht entsprechend zum Ausdruck bringen, da es sie die Freiheit oder gar ihr Leben kosten könnte“ ergänzt seine Kollegin Ulrike Schirrmacher. Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Verbandes, weist darauf hin, dass KünstlerInnen und VeranstalterInnen Brückenbauer zwischen unterschiedlichsten Zivilgesellschaften seien. „Mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe hoffen wir, einen kleinen Beitrag zur Rückkehr von Frieden und Freiheit der Menschen sowohl in der Ukraine als auch in Russland leisten zu können.“

Soforthilfen bereitgestellt

Die Beauftragte für Kultur und Medien, Claudia Roth, hat eine Million Euro als Soforthilfe für ukrainische KünstlerInnen bereit gestellt hat und will die bestehenden Schutzprogramme für Kulturschaffende ausbauen. Auch Klassik-Veranstalter Klaus Wollny arbeitet nach eigenen Angaben derzeit daran, ein Benefizkonzert für die Ukraine zu arrangieren, dessen Einnahmen dem Internationalen Hilfsfonds für Kultur und Bildung gespendet  werden sollen.

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