Industrie

Studie: Was Millennials von Messen erwarten

Trotz zunehmender Online-Kommunikation sind Messen für Millennials nach wie vor Teil des idealen Marketingmix. Dies hat eine Untersuchung der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel und der Messe Frankfurt ergeben. Allerdings sollten sich Messen noch stärker zu Events entwickeln, die man unter keinen Umständen verpassen wolle, so das Fazit der Autoren.

Gut ein Viertel der Befragten gab an, die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerken sei ein entscheidender Faktor, Messen zu besuchen. Gleichzeitig gestand aber auch die Hälfte der befragten Millennials Hemmungen, fremde Menschen auf Messen anzusprechen. Hier könnten Networking-Events sowie Networking-Apps Abhilfe schaffen und den ersten persönlichen Kontakt erleichtern.

Um für die Zielgruppe attraktiv zu bleiben, sollten sich Messen gemäß der Untersuchung zu emotionaleren Events entwickeln, so die Empfehlung, die Besucher wie Aussteller „auf keinen Fall verpassen“ möchten.

Veranstalter sollten sich das ,FOMO-Prinzip‘ – also die Angst, etwas zu verpassen („Fear of Missing Out“) – zunutze machen und Messen so gestalten, dass Besucher und Aussteller unbedingt Teil dieser Gemeinschaft sein möchten. Und das bestenfalls vor, während und nach der Messe, heißt es.

Hochkarätige Redner sowie der Einsatz von Virtual oder Augmented Reality sind Programmpunkte, die Millennials sich auf Messen wünschen. Zu weiteren Erfolgsfaktoren gehören interaktive Events sowie Größe und Reputation der jeweiligen Messe.

Die Ergebnisse der Untersuchung finden sich hier zum Download.