Industrie

Studie will Messebauern neue Ideen geben

// jb

Die RIFEL-Studie will Messebauer für neue Wege begeistern.

Gemeinsam mit dem branchenübergreifenden Messearbeitskreis (BÜM) hat das Research Institute für Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.e.V.) eine Studie zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Messebau erstellt. Es ging vor allem darum herauszufinden, welche Qualifikationen Mitarbeiter von Messebauagenturen an der Schnittstelle zwischen Aussteller und Messebau mitbringen müssen, um für Aussteller ein ganzheitliches Angebot bieten zu können.

Ziel der Studie ist es, Messebauern und Messebauagenturen beim Aufbau strategischer Beratungskompetenz zu helfen. Geschäftsführer der Branche sollen so ermutigt werden, neue Wege zu gehenund eine beratungsorientierte und stärker auf langfristige  Kundenbeziehungen ausgerichtete Unternehmensstrategie zu entwickeln, heißt es.

Inhaltlich kommt die Studie zu dem Schluss, dass das „Schnittstellenmanagement“ eine Vielzahl von Aufgaben umfasst. Der Schwerpunkt liege dabei weniger auf tiefen Detailkenntnissen. Vielmehr gehe es um ein generelles Verständnis der Branchenentwicklung und sich verändernder Kundenanforderungen. In diesem Sinne sei der Schnittstellenmanager insbesondere Generalist – der zentral an der Schnittstelle zwischen Strategie und Technik agiere und den Blick für die Branche habe, heißt es im Fazit der Studie.

Die Expertengespräche hätten gezeigt, dass vor allem jüngere Mitarbeiter hierfür aufge-schlossen seien. Zum Teil könnten aber auch erfahrene Projektleiter diese Heraus-forderungen annehmen und sich für neue Arbeitsweisen begeistern. Wichtig sei hier ein individueller Blick auf die Fähigkeiten und Potenziale der eigenen Mitarbeiter.

Die 21-seitige Studie, maßgeblich erstellt von Professorin Cornelia Zanger von der Technischen Universität Chemnitz, findet sich hier zum Download (PDF).

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