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Kloster Seeon als Top-Ausbildungsbetrieb zertifiziert

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Von links: Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags, Familienministerin Carolina Trautner, Inge Ederer-Posch vom Kloster Seeon und Ausbilderin Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes.

In Bayern sind die ersten vierzig Hotels und Gaststätten als Top-Ausbildungsbetriebe zertifiziert worden. Zu diesen gehört auch das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon am Klostersee im Chiemgau. Zu den weiteren zertifizierten Unternehmen gehören etwa das Victor's Residenz-Hotel München oder der Aschbacher Hof in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham.

Das Besondere am neuen Gütesiegel des Dehoga: Die Erfüllung der Kriterien muss von den eigenen Azubis anonym bestätigt werden.

Im Mittelpunkt des Qualitätssiegels stehe die Frage, wie sich gute Ausbildungsbetriebe erkennen und finden ließen, heißt es. Betriebe, die sich als Top-Ausbildungsbetrieb zertifizieren lassen, verpflichten sich dazu, zwölf Leitsätze mit 83 Kriterien für eine qualitativ hochwertige Ausbildung einzuhalten.

Zu den Kriterien zählen die Betreuung durch einen „Ausbildungs-Paten“, die Balance von Arbeit und Privatleben, ein fachlich hohes Niveau, angemessene Arbeitsbedingungen sowie gelebte Wertschätzung und gegenseitiger Respekt.

„Mehr als 4.000 Berufsanfänger haben 2019 in Bayern eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich begonnen, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Eine Schlüsselrolle beim Ringen um Fachkräfte spiele eien wertschätzende Ausbildung, ist er überzeugt.

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