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Schweiz startet Kampagne zur Grenzöffnung

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Ich brauch Schweiz“ lautet die Botschaft der neuen Kampagne von Schweiz Tourismus, die im Vorgriff zur Grenzöffnung am 15. Juni gestartet ist.  Nach dem Stillstand der vergangenen Monate gelte es, das Vertrauen ins Ferien- und Kongressland Schweiz zurückgewinnen und den Tourismus wieder ankurbeln, heißt es.

Von März bis Juni 2020 fehlten bereits 8.7 Mrd. Schweizer Franken an touristischer Wertschöpfung, und die Aussichten seien trübe. Laut Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich fehlen im Sommer voraussichtlich bis zu 50 Prozent aller Übernachtungen in den Städten und immerhin 20 bis 30 Prozent in den Berggebieten.

Unter dem Titel «Ich brauch Ferien. Ich brauch Schweiz.» rief Schweiz Tourismus deshalb emotional und auf allen Kanälen zu Sommerferien und Städtereisen in der Schweiz auf – zunächst in Europa, später auch weltweit. Es handelt sich um eine der größten globalen Werbeoffensiven, die Schweiz Tourismus in den vergangenen Jahren lanciert hat.

Seit 1. Mai 2020 sind Business Meetings in Hotels in kleiner Runde wieder erlaubt. Seit 6. Juni auch in Kongresszentren und weiteren Lokalitäten und mit bis zu 300 Teilnehmern. Die Branchenverbände haben Schutzkonzepte erarbeitet, die in den Betrieben umgesetzt werden. Seit 15. Juni 2020 sind die Grenzen zwischen der Schweiz und Deutschland, Österreich und Frankreich wieder geöffnet. Die Reisefreiheit und der freie Personenverkehr zwischen diesen vier Ländern sei wieder vollständig hergestellt, heißt es. Im Juli sollen weitere Länder folgen.

Ein „Clean & Safe“-Label soll den Gästen zeigen, dass sich ein Betrieb bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes verpflichtet hat. Das Label wird von den jeweiligen Branchenverbänden zur Verfügung gestellt, für Hotellerie, Gastronomie, Schifffahrt, Seilbahnen, Öffentlichen Verkehr und Meetings. Die aktuellen Vorgaben in Sachen Meetings finden sich hier.

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