Mit der Gründung der Entertainment Technology Industry Alliance (ETIA) bündeln sieben europäische Verbände aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien und Spanien ihre Kräfte. Offiziell vorgestellt wurde die Allianz im Rahmen der Plasa Show in London. ETIA vereint HerstellerInnen, HändlerInnen, DienstleisterInnen und Produktionsfirmen der Medien- und Veranstaltungstechnik und will als starke Stimme in europäischen Gesetzgebungs- und Regulierungsprozessen auftreten.
Nachhaltigkeit als erstes gemeinsames Handlungsfeld
Im Mittelpunkt der Arbeit von ETIA steht zunächst die Nachhaltigkeit. Die Verbände wollen aktiv dazu beitragen, den Unterhaltungs- und Medientechnologiesektor wirtschaftlich und ökologisch zukunftsfähig zu machen. Dazu zählen unter anderem Initiativen in der Normung sowie die Entwicklung von Methoden, um Umweltauswirkungen von Produkten vergleichbar zu berechnen. VertreterInnen der Allianz betonen, dass ETIA kein Dachverband sei, sondern eine Plattform für gemeinsames Handeln, während die nationalen Verbände weiterhin ihre spezifischen Mitgliederinteressen vertreten. Nach dem Auftakt in London sind weitere Treffen und ein gemeinsamer Webauftritt für 2026 geplant.
Die Verbände kommen aus den sechs europäischen Ländern Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich,
Großbritannien und Spanien. Mit dabei sind:
- AFIAL (Verband der Hersteller und Importeure von audiovisueller Technologie), Spanien
- APESA (Allianz der Hersteller und Vertreiber im Audiovisuellen, Event und Live Performance Sektor), Frankreich
- AVITA (Finnischer Verband der audiovisuellen Industrie), Finnland
- Event Confederation (Belgischer Dachverband der Eventbranche), Belgien
- PLASA (Professional Lighting and Sound Association), Großbritannien
- PSA (Production Services Association), Großbritannien
- VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik), Deutschland
