Studie bestätigt wachsende Wirtschaftskraft der Messe Karlsruhe

Mittwoch, 10.12.2025

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Eine neue dwif-Studie zeigt: Die Messe Karlsruhe steigert ihre regionalökonomische Bedeutung deutlich. Regionale Umsätze und Arbeitsplatzeffekte haben seit 2015 spürbar zugenommen.
Besucher gehen bei sonnigem Wetter auf den Eingang eines modernen Messegebäudes zu, vor dem Fahnen mit der Aufschrift „LEARNTEC“ wehen.

Für die Messe Karlsruhe wurden für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse ermittelt und mit einer Datenerhebung aus dem Jahr 2015 verglichen. Foto: Jannik Hammes Fotografie

Die Messe Karlsruhe verzeichnet weiterhin eine hohe Auslastung ihrer Veranstaltungsflächen, sowohl auf dem Gelände der Neuen Messe als auch im innerstädtischen Kongresszentrum. Fachmessen wie die Eurovino, die IT-TRANS oder die art karlsruhe ziehen jährlich zahlreiche AusstellerInnen und BesucherInnen aus dem In- und Ausland an. Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif e. V.) zeigt nun, wie stark die Messegesellschaft zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und Region beiträgt.

Deutliche Steigerung regionaler Umsätze und Arbeitsplätze

Laut Studie löst die Messe Karlsruhe jährlich regionale Wirtschaftsimpulse von 193,8 Millionen € aus, ein Zuwachs von 28 % gegenüber 2015. Besonders profitieren Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Transportgewerbe sowie tourismusnahe Branchen, wobei rund 80 % der Umsätze in Stadt und Region verbleiben. Pro 1,00 € Messeumsatz entstehen im Durchschnitt 6,35 € zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzens. Zudem schafft die Messe indirekt 4.344 Vollzeitstellen, davon 2.828 in der Region, was einem Wachstum von 18 % entspricht.

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