81. Deutscher Fürsorgetag: Anspruchsvolle Konferenztechnik für Sprach- und Gehörgeschädigte im ICS

„Um auch für gehörgeschädigte Besucher eine möglichst hohe Barrierefreiheit zu ermöglichen, wurde der Gebärdendolmetscher auf einer großen Leinwand synchron zum Redner als Picture-in-Picture gezeigt“, erklärt Avni Memaj, Projektleiter bei Neumann & Müller (Bildnachweis: Neumann & Müller).

Vom 15. bis 17. Mai 2018 fand der 81. Deutsche Fürsorgetag im ICS (Internationales Congresscenter der Messe Stuttgart) statt. Rund 1.800 Konferenzteilnehmer und 50 Aussteller beschäftigten sich mit Fragen nach modernen und zukunftsfähigen sozialen Sicherungssystemen sowie Fragen des sozialen Zusammenhaltes und des Umgangs mit Vielfalt und Solidarität. Begleitet wurde die Veranstaltung von Symposien und Fachforen.

Die Räume des ICS waren nicht nur mit anspruchsvoller Konferenztechnik ausgestattet – auch das Thema Barrierefreiheit wurde großgeschrieben. Gebärdendolmetscher referierten via Picture-in-Picture auf einer großen Leinwand synchron den Rednern. So konnte der Servicepartner Neumann & Müller die Wünsche des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. vollumfänglich umsetzen.

Für maximalen Komfort und Bewegungsfreiheit gab es zusätzlich in allen 14 gebuchten Konferenzräumen Infrarotanlagen, die durch Induktionsschlingen das Tonsignal für gehörgeschädigte Besucher in deren Hörgerät verstärkten. Somit war es hörgeschädigten Besuchern möglich, die unterschiedlichen Räume ohne Umstellen des Hörgerätes oder des externen Kopfhörers zu besuchen.

Der „Abend der Begegnung“ am zweiten Veranstaltungstag wurde begleitet durch das Theaterstück „Inclusio“ des Inklusionstheaters. Hier legte man ebenfalls höchsten Wert auf Sicherheit. Zusätzlich zu den Standardmaßnahmen überwachte ein Stagemanager die Beleuchtung des Zu- und Abgangs der Bühne sowie die allgemeinen Wege.

Der Veranstalter war mit dem Verlauf und den Räumlichkeiten des 81. Deutschen Fürsorgetages sehr zufrieden, „neben der guten Verkehrsinfrastruktur und der Lage am Flughafen Stuttgart hat uns außerdem die professionelle Unterstützung der Mitarbeiter aus dem Bereich Gastveranstaltungen überzeugt“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Die modernen, allesamt mit Tageslicht versehenen Räumlichkeiten, sowie die einwandfrei funktionierende Konferenztechnik, bescherten unseren Referentinnen und Referenten und allen Teilnehmern einen gelungenen Aufenthalt.“