Außergewöhnliche Architekturmesse in Stuttgart

Messestände in Vierer-Kojen, abgehängt durch Molltonvorhänge, Foto: Laura Thiesbrummel

Das ungewöhnliche Präsentationslayout ermöglicht eine schnelle Orientierung der Fachbesucher, Foto: Laura Thiesbrummel

Ein außergewöhnliches Ambiente für Innovationen hat in der neuen Paul-Horn-Halle der Messe Stuttgart (Halle 10) die "Architect@Work" geschaffen. Die zweitätige Architekturmesse bietet insgesamt 216 ausgewählten Ausstellern Raum, ihre Neuheiten zu präsentieren. Gezeigt werden durften nur Produkte, die zuvor von einer Jury als neu eingestuft worden waren.

Abgetrennt durch schwarze Molltonvorhänge, wurden jeweils Vierer-Kojen geschaffen, in denen sich Aussteller mit unterschiedlichsten Produkten, Konzepten und Strategien präsentieren konnten. In der Mitte jeder Box steht eine Multimediakonsole für PC oder Laptop der Aussteller.
 
Knapp 3.000 registrierte Fachbesucher erhielten als Branchenmitglieder kostenlos Zugang zu der Veranstaltung. Das Ausstellungskonzept biete für beide Seiten Vorteile, heißt es. Die Besucher sähen ausschließlich Neuheiten und wüssten daher schon vor dem Besuch der Schau, dass diese sich lohnen werde. Zudem treffen sie vor Ort auf die Hersteller der Neuheiten und nicht auf Händler, was qualifiziertere Fachgespräche garantiere.

Die Architect@Work nahm ihren Anfang in Belgien, bevor sie ihre Reise durch bislang 15 Länder antrat. Sie findet schwerpunktmäßig in Europa, aber auch in der Schweiz, in der Türkei und in Kanada statt. Die Standorte wechseln dabei innerhalb des jeweiligen Landes. In Deutschland wird die Messe jedes Jahr in drei verschiedenen Städten veranstaltet.