#tastystuttgart - Bekannt und beliebt: Spätzle, Wein und Schokolade

Viele regionale Produkte mit Tradition

Stuttgart hat sich im Lauf der Jahre nicht nur als Weinbauregion einen Ruf gemacht – auch sonst weiß man in der ehemaligen Schokoladen-Hauptstadt zu genießen.

Maultaschen und Co:
Zu den Klassikern auf der Speisekarte gehören neben Maultaschen, Gaisburger Marsch oder Linsen mit Spätzle auch der Rostbraten, der Kartoffelsalat, die Kässpätzle oder die Ofenschlupfern. Bekannt bei allen schwäbischen Gerichten sind Tradition und Regionalität.

Bier:
Die Familienbrauerei Dinkelacker, gegründet von Carl Dinkelacker, braut ihr Bier seit 130 Jahren in Stuttgart. Als Erster in Stuttgart braut er im Jahr 1900 ein Bier nach Pilsener Brauart, heute als CD-Pils bekannt. Ein paar Jahre früher gründete Ernst Immanuel Wulle seine gleichnamige Brauerei. 1971 übernimmt Dinkelacker Wulle und 2008 kehrt auch das Kultbier „Wulle“ wieder auf den Markt zurück.

Wein:
Was den Wein anbetrifft, verfügt die Landeshauptstadt Stuttgart über ein stadteigenes Weingut mit einer Rebfläche von 17,5 Hektar, verteilt auf sechs verschiedene Lagen. Die Weinberge prägen auch das Landschaftsbild in der Region und blicken auf eine lange Tradition zurück. Eben jene lockte Georg Christian Kessler 1826 nach Esslingen, wo er die erste Sektkellerei – heute Deutschlands älteste – gründete. Für alle, die die regionalen Weine auch daheim genießen möchten, gibt es bei Feinkost Böhm, in der Markthalle und bei der Weinhandlung Kreis eine große Auswahl.

Kaffee:
Neben Wein, Bier, Maultaschen und Co steht Stuttgart für noch etwas: den Kaffee. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bringt Gustav Hunzelmann den Kaffee nach Stuttgart. Es gibt zwei Holanka-Kaffeebars in Stuttgart.

Und dann war da noch die Geschichte mit der Schokolade…
Den Namen „Schokoladenstadt“ trägt Stuttgart durch bekannte Namen wie Waldbaur, Moser-Roth und Eszet. Sie alle waren hier ansässig- Noch bis heute überdauert hat Ritter Sport. 1912 gründeten Alfred Eugen Ritter und seine Ehefrau Clara in Stuttgart-Bad Cannstatt eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Vor fast 90 Jahren zog das Unternehmen aus Platzgründen nach Waldenbuch, wo heute noch der Firmensitz ist. Auf Clara Ritter geht auch das quadratische Format zurück. Sie hatte die Idee, eine Schokolade zu produzieren, die ohne zu brechen in jede Sportjacke passt und dennoch das gleiche Gewicht wie eine Langtafel hat – der damalige Name „Ritter’s Sport Schokolade“ war geboren.

Die traditionellen Weinstuben
Verzehrt wird in traditionellen Weinstuben oder temporären Besenwirtschaften der Weingärtner. Sie sind ein weiteres Markenzeichen der Stadt. In den Besenwirtschaften, bei denen der Besen an der Tür zeigt, dass geöffnet ist, wird nur der hauseigene Wein ausgeschenkt und aus  – für die Region typischen – Henkelgläsern getrunken.

Übrigens:
Die schwäbische Sparsamkeit wird in Stuttgart sinnvoll eingesetzt: alles, was übrig bleibt, landet im Suppentopf oder gut verpackt in einer Teighülle.

Weitere Informationen sowie schwäbische Rezepte zum Nachkochen gibt es unter: www.tastystuttgart.de.