Welche Metropole ist gerade zum vierten Mal hintereinander zur Kulturhauptstadt Deutschlands gekürt worden?

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg haben zum vierten Mal die 30 größten deutschen Städte und ihr Kulturleben unter die Lupe genommen. Stuttgart hat es wie in den Vorjahren wieder auf Platz 1 geschafft – und dabei den Vorsprung vor Dresden, Berlin, München und Karlsruhe sogar noch ausgebaut.

Untersucht hat die Studie Angebot und Nachfrage bei Theatern, Opern und Kinos, Bibliotheken, Museen und weiteren kulturellen Angeboten. Fast überall belegt Stuttgart den ersten Platz. Ebenfalls in die Wertung eingeflossen ist der Anteil der Beschäftigten in der Kulturwirtschaft. Auch dieser ist in Stuttgart mit 7,6 Prozent höher als in anderen Städten.

Damit bietet die Schwabenmetropole auch ein inspirierendes Umfeld für Veranstaltungen. Denn nicht nur können Investitionen in die Kulturinfrastruktur dazu beitragen, „Städte auf einen neuen Entwicklungspfad zu bringen“, wie die Autoren der Studie betonen. Auch sind rund 30 der Stuttgarter Kultureinrichtungen für Firmen- und sonstige Events buchbar.

Das Theaterhaus Stuttgart etwa, eines der innovativsten Kulturprojekte Europas, bietet Platz für fast 1.000 Teilnehmer und setzt stark auf Green Meetings. Als früheres Wohnhaus des Königs hat das Stadtpalais Stuttgart neu seine Türen geöffnet und ist nicht nur räumlich, sondern auch kulturell im Herzen der Stadt. Auch die Staatsgalerie Stuttgart, das moderne Kunstmuseum am Schlossplatz oder das Haus der Geschichte an der Stuttgarter Kulturmeile sind für Veranstaltungen buchbar.

Eine stilvolle Location ist das Alte Schauspielhaus in der kleinen Königstraße, außen wie innen eine Perle des Jugendstils. Nicht zu vergessen Porsche- und Mercedes-Benz-Museum sowie Locations im Umland, von der Kreuzkirche Nürtingen bis zum Urwelt-Museum in Holzmaden.

Eine Übersicht der buchbaren Kulturstätten in und um Stuttgart finden Sie hier.

Weitere Details zur Kulturhauptstadt-Studie gibt es hier.