Wo lässt sich „After Work“ besonders abwechslungsreich genießen?

Skybeach. Photo: Achim Mende

Palast der Republik. Photo: SMG Gilardone

Bar "Jigger & Spoon". Photo: TMBW Gregor Lengler

Wielandshöhe, Vincent Klink. Photo: SMG Jean-Claude Winkler

Die Antwort ist Stuttgart. Dass man in der Landeshauptstadt der Tüftler und Denker fokussiert arbeiten und wunderbar neue Ideen entwickeln kann ist bekannt. Aber wie sieht es nach Meetingschluss aus? Der Kessel ist im Umschwung und es tut sich so einiges um einen abwechslungsreichen Feierabend zu genießen!

In der lebendigen Barszene der Stadt haben sich zahlreiche ungewöhnliche Orte für einen Drink am Abend etabliert, die das Teilnehmerherz höherschlagen lassen, sei es ein Cocktail im früheren Bank-Tresorraum, einen Drink ausgeschenkt im Ex-Klohäuschen oder ein regionales Bier in der Sattlerei.

Im Untergeschoß einer früheren Bank im Hospitalviertel etwa findet sich ein spannender Neuzugang unter den Stuttgarter Bars: Das Jigger & Spoon – vom Fachmagazin Mixology bereits ausgezeichnet – verbirgt sich hinter 90 Zentimeter dicken Stahlwänden. Den Barbereich betritt man durch die – heute stets geöffnete – Tresortür.

Die „Sattlerei“ indes empfängt ihre Gäste in der ehemaligen Sattlerei der Brauerei Dinkelacker im Stuttgarter Süden. Noch bis in die 50er Jahre hinein wurden hier Zaumzeug und Geschirre der Brauereipferde gewartet.

Die Mini-Kneipe „Palast der Republik“ mitten in der Stuttgarter Innenstadt dagegen wurde 1926 als Klohäuschen erbaut. Später wurde das Gebäude dann als Zeitschriftenkiosk und Imbissbude genutzt. Heute hat sich die In-Kneipe mit großem Außenbereich zu einem der Hotspots der Stuttgarter Nachtschwärmer gemausert und wird sowohl von Anzugträgern als auch Studenten gerne besucht.

Wer indes nach einem anstrengenden Arbeitstag mit etwas Abstand auf den Stadttrubel blicken möchte, dem sei das „Sky Beach“ empfohlen. Auf dem obersten Parkdeck eines Kaufhauses in der City wurden 100 Tonnen Sand aufgeschüttet – mit tollem Blick über die Stadt.

Und wer sich kulinarisch verwöhnen lassen möchte, findet in Stuttgart nicht weniger als acht Sternerestaurants mit einer fein nuancierten, außergewöhnlichen Auswahl. Starkoch Vincent Klink etwa betreibt in Stuttgart-Degerloch die „Wielandshöhe“. Mit „Hupperts“ und „Der Zauberlehrling“ sind 2019 zwei weitere Restaurants mit Sternen ausgezeichnet worden.

Wobei Stuttgart für den Tagesausklang noch wesentlich mehr bietet. Joggend oder walkend etwa lässt sich dieser in den vielen Parks genießen. Besonders im Schlossgarten kann man ein Workout prima mit der attraktiven Kulisse einiger Stuttgarter Sehenswürdigkeiten verbinden. Durch die Lage im Talkessel gibt es in Stuttgart 400 Freilufttreppen mit einer Gesamtlänge von 20km. Keine Frage: Sie müssen nicht alle "Stäffele" erklimmen; aber einige sollten Sie. Beispielsweise bei einer Stäffelestour.

Und wer einmal einen richtigen Blick von oben auf die Stadt werfen möchte, dem bieten sich gleich mehrere Aussichtspunkte mit fantastischem Blick über den „Stuttgarter Kessel“ an. Etwa der bereits 1956 eingeweihte, 217 Meter hohe Fernsehturm – quasi die Mutter aller später gebauten Fernsehtürme. Schöne Aussichten gibt es auch vom Killesbergturm oder von der Karlshöhe wo man den Abend im Biergarten ausklingen lassen kann.