Studie. Die Ergebnisse der Studie TagungsBarometer Köln 2011 liegen vor. Der Studie zufolge verzeichnet der Tagungsstandort Köln Zuwächse bei der Veranstaltungs- und Teilnehmerzahl. Prognosen bestätigen außerdem, dass großes Potential auf den internationalen Märkten sowie im Wissenschaftsbereich besteht.
Laut den aktuellen Ergebnissen der Studie TagungsBarometer Köln fanden in der Stadt Köln im Jahr 2011 42.923 Veranstaltungen statt, die von 3,4 Millionen Teilnehmern besucht wurden. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr 2010 eine Steigerung um 0,4 Prozent bei der Zahl der Veranstaltungen und um 3,3 Prozent bei den Teilnehmern. Auch der Gesamtumsatz der Übernachtungen von Teilnehmern bei Tagungen und Veranstaltungen stieg auf 166 Millionen Euro (+ 6 Mio.). Der Markt an Tagungs- und Veranstaltungsstätten bestand 2011 aus 163 Betrieben. In Bezug auf die Teilnehmerverteilung stellten die Eventlocations mit fast 40 Prozent die führende Gruppe unter den Veranstaltungsstätten dar.
„Köln konnte seine Position als eine der beliebtesten deutschen Kongress- und Tagungsdestinationen ausbauen. Die zentrale Lage, die vielseitige Locationauswahl und das breite kulturelle Angebot sowie Kölns weltoffenes und sympathisches Image tragen zu einem starken Standort bei“, erklärt Josef Sommer, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH. „Ziel des partnerschaftlichen Engagements des Cologne Convention Bureau und der Kölner Veranstaltungsbranche ist es, Köln langfristig als eine der führenden Tagungs-, Kongress- und Incentive-Metropolen Europas zu etablieren.“
Zu den bedeutendsten internationalen Quellmärkten zählt nach wie vor Großbritannien, wobei sich auch die Niederlande und Frankreich zu starken Wachstumsmärkten entwickelt haben. Die wichtigsten Märkte außerhalb Europas sind USA und China. Köln ist als Kongress- und Tagungsort in seiner Bedeutung, laut der Befragung von nationalen Veranstaltern, gut bis sehr gut aufgestellt. Bei den internationalen Veranstaltern gibt es jedoch noch Potential in der Wahrnehmung.
Stephanie Franke, Leiterin des Cologne Convention Bureau, sieht langfristigen Handlungsbedarf, um dieses Potential aus den internationalen Märkten optimal zu nutzen: „Neben der Veranstaltungs- und Teilnehmerentwicklung ist die internationale Ausrichtung ein weiterer Grund dafür, dass die Entscheidung für ein neues Kongresszentrum in Köln zunehmend an Bedeutung gewinnt – insbesondere vor dem Hintergrund, dass andere Destinationen wie Berlin und Frankfurt am Main ihre Tagungskapazitäten mit Neubauten von Kongresszentren aufstocken.“