Beim sogenannten Social-Media-Takeover erkunden die jeweiligen Teams die Partnerstadt aus der Perspektive von Städtereisenden und veröffentlichen den Content am Jahrestag der Partnerschaft auf den Instagram-Kanälen der anderen Organisation. Das polnische Team besucht in Berlin unter anderem den Fernsehturm, die Museumsinsel und Friedrichshain mit seiner Street-Art- und Gastronomieszene. Das Berliner Team entdeckt Warschau von der Aussichtsplattform im Varso Tower, bei einer Bootsfahrt auf der Weichsel und in den Łazienki-Königsgärten.
„Berlin und Warschau verbindet mehr als ihre 35-jährige Städtepartnerschaft: Beide Städte stehen für Offenheit, Kreativität und urbanes Lebensgefühl. Mit dem Social-Media-Takeover wecken wir Neugier auf die jeweilige Partnerstadt und verbinden gelebte europäische Nachbarschaft mit neuen Reiseinspirationen“, sagt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin.
Polen als wichtiger Quellmarkt für Berlin
Polen zählt bei den Gästezahlen zum drittwichtigsten europäischen Herkunftsmarkt für Berlin, bei den Übernachtungen liegt das Land auf Platz sechs. 2025 verzeichnete Berlin mehr als 270.000 Gäste aus Polen und rund 580.000 Übernachtungen. Bis zu sechs tägliche Direktflüge zwischen Berlin und Warschau sowie umsteigefreie EuroCity-Verbindungen nach Warschau, Breslau und Krakau sorgen für eine gute Erreichbarkeit.
Kulturzug kehrt im Herbst zurück
Ein weiterer Programmpunkt im Jubiläumsjahr: Zwischen dem 24. September und dem 10. Oktober 2026 verkehrt der Kulturzug Berlin–Poznań–Warszawa mit acht Sonderfahrten. An Bord finden mehr als 32 zweisprachige Veranstaltungen statt – darunter Lesungen, Konzerte, Performances und Gespräche. Die Zugfahrt wird so selbst zum Begegnungsraum zwischen Menschen aus Deutschland und Polen.
Begleitendes Kulturprogramm in beiden Städten
Das Jubiläumsjahr wird von einem breiten Kulturprogramm flankiert. Dazu gehören polnische Kunst auf der Museumsinsel, die bis Dezember laufende Filmreihe „Meet Polish Cinema Berlin“ im City Kino Wedding sowie die Ausstellung „Images of Identity“, die noch bis Ende November im Jüdischen Historischen Institut in Warschau gezeigt wird.
