GCB/EVVC: „Die Veranstaltungswirtschaft 2030“

Dienstag, 19.04.2011
Frankfurt. Mit einer Anhörung vor dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages haben das GCB German Convention Bureau e.V. und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) am 13. April 2011 ihren Dialog mit der Politik vertieft. Unter dem Titel „Die Veranstaltungswirtschaft 2030 – eine Vision“ präsentierten die beiden Verbände die aktuelle Lage der Tagungsbranche und diskutierten mit […]

Frankfurt. Mit einer Anhörung vor dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages haben das GCB German Convention Bureau e.V. und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) am 13. April 2011 ihren Dialog mit der Politik vertieft.
Unter dem Titel „Die Veranstaltungswirtschaft 2030 – eine Vision“ präsentierten die beiden Verbände die aktuelle Lage der Tagungsbranche und diskutierten mit den politischen Entscheidungsträgern Zukunftsperspektiven und mögliche Entwicklungen. Die Anhörung ist eine wichtige Maßnahme zur Intensivierung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik und damit Teil der strategischen Neuausrichtung des GCB sowie der gemeinsamen Hauptstadtaktivitäten mit dem EVVC. Themen waren unter anderem die hohe Wirtschaftskraft der Branche, die führende Position Deutschlands auch im Bereich Green Meetings, wettbewerbsfähige Steuern und Abgaben sowie die Bedeutung der öffentlichen Hand als Veranstalter wie als Betreiber von Veranstaltungszentren.
„Die bisherigen Entwicklungen und Bemühungen der Tagungs- und Veranstaltungsbranche im Bereich der Nachhaltigkeit sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Die ökologische Orientierung wird ein wichtiger Vorteil des Standortes Deutschland im internationalen Wettbewerb sein“, so das Feedback von Klaus Brähmig, MdB, Vorsitzender des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag.
Joachim König, Präsident des EVVC, resümiert: „Das vielfache und äußerst positive Feedback der Ausschussmitglieder hat uns das große Interesse der Politik an den Belangen der Tagungsbranche verdeutlicht. So konnten wir viele für uns wichtige Themen intensiv mit den Entscheidungsträgern besprechen.“
„Deutschland ist das führende Kongressland in Europa und steht weltweit auf Platz zwei hinter den USA. Mit einem Gesamtumsatz der Geschäftsreisen von 64 Milliarden Euro ist die Branche für Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Wachstumsperspektive. Die Anhörung ist ein weiterer Schritt, die politische Wahrnehmung der Veranstaltungsbranche zu stärken, ihr großes Potenzial zu verdeutlichen und die Zukunft der Tagungswirtschaft im Dialog mit der Politik zu gestalten“, betont Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB, und ergänzt „Diesen Dialog werden wir in Zukunft mit unterschiedlichen Maßnahmen weiter vertiefen.“
So organisieren GCB und EVVC zur weiteren Intensivierung des Austausches mit der Politik vom 18. bis 20. Juni 2012 einen gemeinsamen Hauptstadtkongress der Veranstaltungswirtschaft in Berlin. Kooperationspartner des Kongresses sind die International Congress and Convention Association (ICCA), das Deutschland-Chapter von MPI Meeting Professionals International, Site – Society of Incentive & Travel Executives, der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) sowie die Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V..

www.gcb.de, www.evvc.org