Die Prognose des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA für das erste Quartal 2026 weist im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen einen Rückgang der AusstellerInnenzahlen um 2,3 % sowie der vermieteten Standfläche um 4,6 % aus. Die BesucherInnenzahlen legten dagegen um 0,9 % zu. Insgesamt haben bis Ende Mai mehr als 200 der 319 für dieses Jahr geplanten Messen stattgefunden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Branche stand auch im Mittelpunkt des Spitzentreffens der deutschen Messewirtschaft am 9. Juni in Berlin.
Internationale Beteiligung bleibt Wachstumstreiber
Die endgültigen Zahlen für das Messejahr 2025 fielen noch durchweg positiv aus. Auf 304 Messen präsentierten sich rund 192.000 ausstellende Unternehmen, während mehr als 12,7 Millionen BesucherInnen gezählt wurden. Besonders stark entwickelte sich die internationale Beteiligung. Die Zahl der ausländischen AusstellerInnen stieg auf über 99.000 Unternehmen, die Zahl der internationalen BesucherInnen auf knapp 2,8 Millionen. Damit kamen 66 % aller AusstellerInnen und mehr als ein Drittel aller BesucherInnen aus dem Ausland. Ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen investieren die deutschen Messeplätze nach Angaben des AUMA bis 2030 rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung ihrer Infrastruktur. Zudem sind für 2026 weitere Messepremieren geplant.
