Bleisure Travel gewinnt für Destinationen und den MICE-Markt an Bedeutung

Montag, 29.06.2026

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Der neue Bleisure & Workation Monitor Deutschland zeigt ein wachsendes Potenzial für die Verbindung von Geschäfts- und Freizeitreisen. Die Ergebnisse eröffnen insbesondere Destinationen und Kongressstandorten neue Möglichkeiten zur Steigerung der touristischen Wertschöpfung.
Infografik mit dem Titel „BLEISURE & WORKATION Monitor Deutschland 2026 – ZENTRALE ERGEBNISSE AUF EINEN BLICK“. Die Grafik zeigt statistische Daten in blauen Kacheln und Diagrammen zu Trends bei Geschäftsreisen, die mit Freizeit kombiniert werden. Aufgeführt sind unter anderem Werte wie 44 % Bleisure-Nutzung, 22 % Workation-Angebote sowie sechs Thesen („Der Mainzer Impuls“) am unteren Bildrand.

Der neue „Bleisure & Workation Monitor Deutschland“ zeigt deutlich: Die Verbindung von beruflichen und privaten Reiseanlässen gewinnt weiter an Bedeutung. Bild: Convention Bureau Rheinland-Pfalz

Die Studie der IU Internationalen Hochschule basiert auf Befragungen von mehr als 1.000 Geschäftsreisenden sowie rund 300 touristischen Anbietern und analysiert erstmals Angebot und Nachfrage zu Bleisure Travel und Workation gemeinsam. Demnach verlängert bereits fast die Hälfte der Geschäftsreisenden ihren beruflichen Aufenthalt für private Aktivitäten. Im Durchschnitt bleiben sie zwei zusätzliche Nächte. Rund ein Viertel der Befragten hat zudem bereits Erfahrungen mit Workation-Angeboten gesammelt. Besonders relevant ist der langfristige Effekt für Destinationen. Etwa 64 Prozent der Bleisure- und Workation-Reisenden kehren später als Urlaubsgäste zurück.

Neue Chancen für Rheinland-Pfalz und den Tagungsmarkt

Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Bleisure Travel für Tagungs- und Kongressdestinationen. Gleichzeitig zeigt der Monitor weiteres Entwicklungspotenzial auf. Rund 80 Prozent der befragten Beherbergungsbetriebe verfügen bislang über keine speziell auf Bleisure- oder Workation-Gäste zugeschnittenen Angebote. Die Studie sieht deshalb insbesondere in einer engeren Zusammenarbeit von Tourismus, Veranstaltungswirtschaft und ArbeitgeberInnen wichtige Voraussetzungen, um Geschäftsreisen stärker mit Freizeitangeboten zu verknüpfen und zusätzliche Wertschöpfung für Destinationen zu schaffen.

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