„Die boe international 2026 hat erneut gezeigt, wie relevant die Messe als zentraler Meeting Point der Eventbranche ist. Vor allem die Intensität der Business-Gespräche und die hohe Qualität der Kontakte unterstreichen die strategische Bedeutung der boe zum Jahresauftakt“, so Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Mit Blick auf den neuen Markenauftritt ergänzt sie: „Die boe international 2026 spiegelt wider, wie kraftvoll das Rebranding wirkt. Der neue Markenauftritt hat der Leitmesse frische Energie verliehen: klare Botschaften, höhere Wiedererkennbarkeit und ein starkes inhaltliches Profil. Das positive Feedback aus der Branche bestätigt, dass wir mit diesem Schritt die richtige Grundlage für ein weiteres Wachstum geschaffen haben. Die boe steht heute mehr denn je für Orientierung, Inspiration und verlässliche Qualität in der Eventbranche.“
Von KI bis Startup: Die Messe bot Erlebnisformate, die man anfassen und ausprobieren konnte. eBrain präsentierte das erste KI-basierte Guest-Management-System, während die neue Startup & Innovation area Jungunternehmen ins Rampenlicht stellte. Founders Fight Night, Podcasts, Fireside Talks, Workshops und die Networking-Fläche NetWorks machten die Messe zu einem interaktiven Gesamterlebnis. An anderer Stelle wurde praxisnah vermittelt, wie KI Eventkonzepte beschleunigt und kreative Möglichkeiten eröffnet.
KI als treibende Kraft
Künstliche Intelligenz zog sich durch alle Bereiche der boe. Auf der digital & events stage zeigte Christian Poell, wie KI Eventformate strategisch verändert. Colja Dams beleuchtete digitale Doppelgänger, Thomas Kenyeri präsentierte den „Event & Brand Experience Trend Report 2026“. Und Tristan Horx lieferte auf der vision stage pointierte Zukunftsperspektiven, während Carlos Mats die langfristigen Auswirkungen von KI auf Wirtschaft und Gesellschaft skizzierte.
Internationale Businessplattform
Über 400 Marken aus 12 Ländern – darunter China, Singapur, Frankreich, Großbritannien und Österreich – zeigten die Vielfalt der Branche. Eventarchitektur, Technik, Digitalisierung, Locations, Catering, Acts, Eventservices und Sicherheit – hier fand die sich alles unter einem Dach. Die Resonanz war groß: 88 Prozent der FachbesucherInnen signalisierten bereits, 2027 wiederzukommen. So betont etwa Benedikt Augustin von der rentitNOW GmbH: „Nirgendwo sonst trifft man in so kurzer Zeit so viele relevante Kontakte aus der Veranstaltungswirtschaft und bekommt direktes Feedback.“
BrandEx Award verliehen
Glänzender Abschluss des ersten Messetages: die BrandEx Award-Verleihung. Insgesamt 47 Projekte wurden ausgezeichnet: 21 in „EVENT“, 26 in „ARCHITECTURE“. In der Nachwuchskategorie FRESH stellten sich Young Talents unter 30 Jahren einem kreativen Briefing der Vorjahressiegeragentur b.seen GmbH mit L’Osteria. Der Award gilt laut boe als „Maßstab für Innovationskraft und Exzellenz im Experience Marketing“.
Am 20. und 21. Januar 2027 wird Dortmund abermals zum zentralen Treffpunkt der Eventbranche. Mit einem Mix aus praxisnahen Formaten, internationalen Ausstellern, Keynotes zu KI und innovativen Trends sowie neuen Networking-Gelegenheiten verspricht die Messe, erneut Impulse zu setzen.
Johanna Palmu
