AirPlus: Mehr Business-Tickets als 2022

Freitag, 16.02.2024
Laut einer Analyse des Corporate-Payment-Experten geben Unternehmen wieder mehr Geld für Geschäftsreisen aus

Die USA bleiben das wichtigste Interkontinental-Ziel für deutsche Unternehmen; Foto: groveb/iStockphoto

Deutsche Unternehmen buchten im vergangenen Jahr etwa 21 Prozent mehr Flugtickets für ihre MitarbeiterInnen als noch im Jahr 2022. Dies ergab eine Auswertung des so genannten „AirPlus Business Travel Index“, der alle über den Corporate-Payment-Experten AirPlus abgewickelten Transaktionen für Flugtickets erfasst.

Die weiteren Erkenntnisse der Analyse:

  • Die Ausgaben deutscher Unternehmen für Flugtickets erreichten 71 Prozent des Werts von 2019 – im europäischen Durchschnitt lag das Niveau bei besseren 76 Prozent.
  • Der Anteil der Flüge in der Business-Class stieg im Vergleich zu 2022 von 9,2 auf 13,6 Prozent.
  • „Bleisure“ bleibt im Trend: Knapp 16 Prozent der Geschäftsflüge wurden bereits an einem Wochenende angetreten.
  • Die durchschnittliche Reisedauer bei geschäftlichen Reisen, die mit einem Flug verbunden sind, lag 2023 bei 5,8 Tagen. Der Anteil der Kurztrips von lediglich einem Tag lag bei 7,3 Prozent.
  • Knapp 36 Prozent der Flüge waren Inlandsflüge, etwa ein Prozent mehr als im Jahr 2022.

Ebenfalls erfasst wurden die beliebtesten Reiseziele für Geschäftsreisen: In Europa lag im vergangenen Jahr Großbritannien vor Spanien, Frankreich, Österreich und Italien; global führten die USA die Liste an, gefolgt von China, Indien, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

„Gerade in schwierigen Zeiten sind persönliche Begegnungen maßgeblich“

Oliver Wagner, CEO von AirPlus, interpretiert die Ergebnisse folgendermaßen: „Obwohl die wirtschaftlichen Bedingungen für viele deutsche Unternehmen zuletzt herausfordernder geworden sind, erkennen sie weiterhin die Relevanz von Geschäftsreisen. Gerade in schwierigen Zeiten sind persönliche Begegnungen maßgeblich, um vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Ausgaben für Geschäftsreisen sind daher nicht als Kosten, sondern in erster Linie als wichtige Investitionen zu betrachten.“