Amex GBT: Persönliche Treffen weiter wichtig

Dienstag, 12.12.2023
Eine Umfrage hat ergeben, dass vorwiegend mobiles Arbeiten dem Zusammenhalt schadet.

Um den Zusammenhalt in einem Unternehmen aufrechtzuerhalten, sind Geschäftsreisen der Umfrage zufolge weiterhin nötig; Foto: jacoblund/iStockphoto

American Express Global Business Travel (Amex GBT) und Harvard Business Review Analytic Services haben einen neuen Bericht zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit in Zeiten des mobilen Arbeitens veröffentlicht. Dazu wurden 400 Fachleute, überwiegend in höheren Positionen, befragt.

Das Ergebnis: Laut Amex GBT fühlen sich 70 Prozent der Befragten durch Arbeitszeitmodelle mit vorwiegend mobiler Arbeit von ihren KollegInnen abgekoppelt. 88 Prozent sind der Meinung, „dass persönliche Treffen für ein positives, langfristiges Miteinander wichtig sind“.

„Geschäftsreisen fördern den Zusammenhalt“

Weiterhin heißt es in dem Bericht, dass persönliche Treffen zu internen Zwecken engere Beziehungen zwischen Mitarbeitenden/Teams herstellen (dieser Ansicht sind 74 Prozent), eine bessere Zusammenarbeit fördern (60 %), zu einer stärkeren Unternehmenskultur beitragen (55 %) und eine höhere Mitarbeiterbindung hervorrufen (54 %). Auch ein verstärktes Zusammengehörigkeitsgefühl für Teams, die aus der Ferne beziehungsweise an getrennten Standorten arbeiten (46 %), werde durch persönliche Treffen erreicht. Das Fazit laut Unternehmensmitteilung: „In der hybriden Welt von heute sind häufig Reisen erforderlich, um diese persönlichen Interaktionen umzusetzen.“

Dazu Patricia Huska, Chief People Officer bei Amex GBT: „In unserer heutigen Zeit sind Mitarbeitende häufig über mehrere Standorte verteilt. Unternehmensleitungen legen zunehmend Wert auf Geschäftsreisen, um die Beziehungen zwischen Mitarbeitenden zu stärken, zur Zusammenarbeit zu motivieren und die Unternehmenskultur zu unterstützen. Reisen setzen ein klares Zeichen des Engagements. Wer vor Ort ist, zeigt damit, dass die Beziehung wichtig genug ist, um persönlich da zu sein.“

Dazu passt, dass mehr als die Hälfte der Befragten angaben, dass es während der Pandemie im Unternehmen wegen der reduzierten Anzahl an persönlichen Sitzungen zu Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit gekommen war. So erlebten 52 Prozent einen Rückgang bei der Mitarbeiterbindung, 49 Prozent waren mit Problemen bei der Kommunikation konfrontiert.